Kategorie: Ausstellungen

  • Devin Miles

    Devin Miles

    STARS & CARS

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung anlässlich der Automeile zum verkaufsoffenen Sonntag
    4. November 2012

    Glamour Glamour
    Als Shootingstar der Kunstszene etablierte sich Devin Miles durch seine Neudefinition der 1960er-Jahre-Pop-Art. Er gilt als Wegbereiter und „Keeper of Tradition“ der Modern-Pop-Art in Deutschland. Filmstars, die die Generation der 1960er und das Lebensgefühl bis heute prägen, setzt er in Beziehung zu assoziativen Elementen wie Schriftzügen, Architektur und eben Automobilen. Mit seiner autodidaktisch entwickelten Symbiose aus Siebdruck, Airbrush, Malerei und Grafik entstehen lebendige Oberflächen auf gebürstetem Alumninium, die durch starke Lichtreflexe die Betrachter und Betrachterinnen in ihren Bann ziehen.

    Besonderen Augenschmauß bot ein leibhaftiger Porsche aus der Zeit, der in einer haarsträubenden Aktion durch die enge Eingangstür der Galerie bugsiert wurde.

  • Anne Friederichsen

    Anne Friederichsen

    ABSTRAKTIONEN

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung
    27. Sept. bis 27. Okt. 2012

    „In meinen Bildern
    – vorwiegend Landschafts- und Menschenbilder – beschäftige ich micht mit der Frage, wodurch entsteht ein Bild im Bildbetrachter,welche Merkmale braucht es, um innere Bilder wachzurufen und mit dem Dargestellten in Einklang zu bringen.“ 
    Anne Friederichsen

    Reine Malerei
    Die Malerei der Anne Friederichsen zeichnet sich aus durch energisch ineinander greifende Pinselstriche, Tropfspuren, pastose Reliefs und Lineaturen auf nur scheinbar monochromen Flächen. Angedeutete Strukturen in sphärisch lichtem blau und grün oder körperlichem rot und gelb lassen im Betrachter Landschaften, Blumen und – als zentrales Thema – den menschlichen Kopf als Echo seiner selbst entstehen.

    Ihre Kunst ist losgelöst von vordergründig naturalistischer Darstellung und allem Portraithaften. Sie ist reine Malerei. Die oft schwerelose Zartheit der Farben und Strukturen lässt die Gemälde schweben wie Traumgebilde. Sie bringen in ihrer Tendenz zum Erkennbaren Saiten in uns zum klingen, indem sie Stimmungen und Erinnerungen wachrufen, die in unserem allzu geschäftigen Treiben sonst der Vergessenheit anheim fallen würden.

  • Markuss Göpfert

    Markuss Göpfert

    POP-ART FÜR COBURG

    Installation an den Arkaden auf dem Schlossplatz zu Coburg
    anlässlich der Coburger Museumsnacht 2012
    NACHT DER KONTRASTE
    „Fragezeichen“ – Rätsel und Geheimnisse
    8. September 2012

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung
    8. bis 22. September 2012

    Im Zuge der Vorbereitungen für die Museumsnacht entstand das Projekt einer eigenen Bilderserie für Coburg – mit Lokalkolorit – extra nur für uns. Muffins, Die Figuren, die der Dresdener Künstler Markuss Göpfert für seine Bilderwelten geschaffen hat, schlüpfen in die Rollen ausgesuchter Persönlichkeiten oder entdecken die Stadt: Wiedererkennungswert garantiert.

    Im Beisein des Künstlers wurden die acht Coburg-Motive auf großformatigen Bannern an den Arkaden auf dem Schlossplatz zur Museumsnacht installiert und präsentiert. Parallel eröffneten wir eine umfangreiche Bilderausstellung in unserer Projektgalerie Ketschengasse 17.

  • Hugo Hußla

    Hugo Hußla

    GEDENKAUSSTELLUNG ZUM 100. GEBURTSTAG
    DES COBURGER KÜNSTLERS UND KUNSTERZIEHERS

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung
    26. Juli bis 18. August 2012

    „Zeichnen haben wir bei ihm alle gelernt“
    sagt Lienhard Fastnacht, Kunsterzieher am Ernestinum und einst selbst Schüler von Hußla. Hußlas ansteckende Begeisterung ist noch heute sehr lebendig. Als bekannt geworden war, dass seine Tochter, Gertrud Hußla, eine Gedenkausstellung mit Werken ihres Vaters aus Privatbesitz initiierte, trugen viele Coburger mit Bildern und Geschichten spontan zum Gelingen der Ausstellung bei. Die Eröffnung wurde vom Sohn des Künstlers, Michael Hußla (Solocellist an der Deutschen Oper Berlin) musikalisch umrahmt.

    Hugo Hußla, geboren 1912, hat Generationen von Coburger Schülern die Welt der Kunst eröffnet. Der Zugang zur Moderne, insbesondere dem Expressionismus wr ihm ein besonderes Anliegen. Schauen, Lehren, abstrahieren und mit wenigen Mitteln die Charakteristika etwa einer Landschaft einzufangen, war ihm wichtig.

    Präsentiert wurden Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde und Mosaike des Künstlers. Leider gebe es keine Anhaltspunkte über den Verbleib vieler Bilder, so Gertrud Hußla. Sie freut sich über Hinweise, die wir gerne entgegennehmen und an sie weiterleiten.

  • SARRO

    SARRO

    DER PICASSO BRASILIENS

    Foyer der VR-Bank . Theaterplatz  . Coburg
    Ausstellung anlässlich des Coburger Samba-Festivals 2012
    13. Juli bis 31. August 2012

    Wir freuen uns, dass wir mit Adelio Sarro einen international bedeutenden Künstler der Gegenwart persönlich nach Coburg holen konnten. Mit der Ausstellung seiner Gemälde wurde auch das interntionale Samba-Festival 2012 offiziell eröffnet. Freundliche Unterstützung leistete die VR-Bank Coburg. In ihren Räumen am Theaterplatz wurde die Ausstellung im Beisein des Künstlers eröffnet. Während des Sambafestivals räumte die VR-Bank extra Sonderöffnungszeiten ein.

    Adelio Sarro gilt als künstlerischer Botschafter Brasiliens. Seine Werke sind weltweit in Museen und Sammlungen vertreten. 2004 war ihm im Palais des Nations, dem Haus der Vereinten Nationen in Genf, eine große und interntional viel beachtete Einzelausstellung gewidmet. Inzwischen führt er in seiner Heimat sein eigenes Museum.

    Seine Bilder zeichnen sich aus durch einen liebevollen Blick auf den einfachenMenschen bei der Verrichtung seiner Arbeit oder in Stunden der Muße. Auf einfache, dem Kubismus nahe stehende Formen reduziert, lässt er seine Figuren in exquisiten, lichtdurchdrungenen Farben leuchten – wie von einem höheren Geist durchdrungen. Dieser spirituelle Aspekt ist ein wesentliches Element in Sarros Kunst und Ausdruck der Frömmigkeit Lateinamerikas, die sich so leicht mit großer Lebensfreude paart.

    Viel Beachtung fand eine besondere Serie von Gemälden, mit denen er seine Kunst für Sehbehinderte und Blinde zugänglich macht: Jede Farbfläche hat eine besondere Textur, die ertastet werden kann. Beigefügte Texte in Brailleschrift erläutern die Bilder.

  • Claudio Malacarne

    Claudio Malacarne

    ANIMALI e GENTE

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung’3
    24.  Mai bis 22. Juni 2012

    Neben den bekannten Wasser- und Gartenszenen lag der Schwerpunkt der Ausstellung 2012 bei Portraits von Tieren.

    Claudio Malacarne versteht es meisterhaft, in seinen Tierportraits Geist und Seele zu legen, ohen Gefahtr zu laufen, die Tiere zu vermenschlichen oder auf der Oberfläche glatter Abbildung zu bleiben. Sie sind ganz sie selbst – in würdevoller Gelassenheit oder ausgelassenem Spiel. Stets ist er von der Schönheit des Lebendigen geleitet, der er in leuchtenden Farben auf seine Leinwände zaubert.

  • Bodo W. Klös

    Bodo W. Klös

    RADIERUNGEN UND ORIGINALGRAPHIK

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    10. Nov. bis 10. Dez. 2011

    Bodo W. Klös
    war bereits 2005 bei uns zu Gast. Viele Fans kennen ihn als den „Künstler mit den Raben“…

    Der für seine Kunst hoch Geehrte und im Dezember 2010 von der Gesellschaft für Originalgraphik Paris (La Gravure Originale, Paris) Ausgezeichnete hatte so einiges frankophile im Gepäck:

    Bilderserien zu Arthur Rimbaud, einem der Großen der französischen Lyrik oder eine heiter-frivole Mappe mit Bildern von „Sophadamen“ und erotischen Sonetten von Jaqueline Strobel oder die Anfänge eines neuen Mappenprojektes mit „Neigungen und Übertreibungen – erotische Radierungen und Skizzenblätter“.

    Natürlich gab es auch Gediegenes zu sehen, wie die bekannten Raben oder eine Reihe von Musikern, die der passionierte E-Gitarren-Spieler Bodo portraitiert hat und Bilder zu seinem Buch „Hokaido – und andere Köstlichkeiten“, in demer sich dem Genuss des Kochens und Essens widmet…

  • Wieland Prechtl

    Wieland Prechtl

    TERRA INCOGNITA

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    13. Okt. bis 17. Nov. 2011

    Naturgewalten
    Erde – Wasser – Feuer – Luft. Auf dem Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bringt Wieland Prechtl in seiner Kunst die vier Elemente in Aufruhr. Faszinierende geologische Umwälzungen oder Wettererscheinungen dienen ihm ebenso zur Inspiration wie Strukturen des Mikrokosmos und Gebilde des Makrokosmos.

    Ausgehend von Beobachtungen elementarer Naturgewalten jenseits menschlicher Einflussfähigkeit wecken seine Werke dunkle Erinnerungen an archaische Landschaften, wie aus dem Jugendstadium dieses Planeten: Tosende Brandungen, Gischt und Nebel, Klippen und Geschiebe aus Eis- und Erdschollen, Gebirge, Erdspalten und Vulkanausbrüche. Vergleichbares entdecken wir heute in polaren und eruptiven Regionen der Erde. Seine Bilder zeigen eine Welt, die im Entstehen ist, in der die Elemente noch dabei sind, sich zu trennen, in der Leben in seinen einfachsten Formen Fuß zu fassen beginnt. Manchmal lenkt ein Blick über einen fernen Horizont in galaktische Sternennebel, ins Zeitverlorene, ins Unendliche.

    In einem wahrhaft großen Maßstab von Zeit und Raum erscheint der Mensch als zu klein, um in Person oder in seinem Wirken noch dargestellt werden zu können. Er ist verzichtbare Marginalie. Und gerade damit erhebt Wieland Prechtl die Betrachter seiner Werke zu einem besonderen Verständnis für die einsame Größe der Natur.

  • Liliana Merlin Frevel

    Liliana Merlin Frevel

    FOTO(B)AUSSTELLUNG

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg
    Ausstellung
    19. Sept. bis 23. Okt. 2011

    Erotik garantiert . Argentinia . Foto(b)ausstellung
    Die Entwicklung der städtischen Baustelle Ketschengasse schritt voran. Die unserer Projektgalerie auch. Während draußen vor der Tür tiefe Löcher und Gräben ausgehoben wurden, widmeten wir drinnen erstmals eine komplette Ausstellung der Fotografie. Mitten im Geschehen des Straßen- und Kanalbaues war neben Akt und argentinischem Lokalkolorit ein heiter-ironischer Blick auf die Baustelle Ketschengasse Teil der Schau.

    Fotografieren kann jeder.
    Kann jeder fotografieren?

    Dass es sehr wohl Unterschiede zwischen Sehen und Erkennen gibt, zeigt sich besonders deutlich in der Fotografie. Die Möglichkeiten, über das bloße Ablichten bzw. Dokumentieren hinaus eine künstlerische Bildaussage zu treffen, sind in der Fotografie sehr subtil. Hier zeigen sich die Meister und Meisterinnen  ihres Fachs.

    Liliana Merlin Frevel versteht es, mit klassischen Mitteln der Fotografie – wie der Wahl des Bildausschnittes, dem Wechsel von Licht und Schatten, subtilem Einsatz von Farbe bei vorherrschendem schwarz/weiß, einer Spur Melancholie und einer Prise feinen Humors – die Aussagekraft des Bildes über das abgelichtete Objekt an sich hinaustreten zu lassen. Den Betrachtern entwickeln sich Geschichten, Erfahrungen und Sehnsüchte, die vom Motiv lediglich inspiriert sind, sich aber nicht im Dargestellten erschöpfen. Da lassen Reiseeindrücke über die eigene Wahrnehmungsfähigkeit nachdenken. Akte suggerierenb Landschaften, in denen man sich verlieren könnte. Schnappschüsse geraten zu munteren Szenen eines Schattentheaters. Die Freude am Spiel zwischen Bilden und Abbilden ist ein wesentliches Element in der Kunst Lilianas und daran lässt sie uns gerne teilhaben.

    Wir freuen uns, in Liliana Merlin Frevel eine junge, viel versprechende Künstlerin präsentieren und fördern zu können. Die spielerische Leichtigkeit und Sicherheit in der Handhabung ihrer Mittel lassen Lilianas großes Talent erkennen und wünschen, dass wir noch viel von ihr sehen können.

  • TITUZ

    TITUZ

    MONSTERSHOW

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg
    Ausstellung
    7. bis 29. Juli 2011

    Vernissage mit monstermäßiger Tanzperformance von YUTA HAMAGUCHI- Landestheater Coburg

    Vernissage mit monstermäßiger Tanzperformance von YUTA HAMAGUCHI- Landestheater Coburg

    Der zweite Bauabschnitt der Monsterbaustelle Ketschengasse war in vollem Gange. Auch wenn wir nicht gleich zu sehen waren hinter den mönströsen Kiesbergen, die sich vor den Schaufenstern aufbäumten – man fand uns. Wir waren da. Und die Monster auch – wenn auch zunächst im Verborgenen…

    Sie brüllen, glotzen und benehmen sich nicht sonderlich fein – die Monster von Titus Leibing – as known as TITUZ.

    Sie bevölkern virtuelle Welten in Streetart-Blogs und Online-Magazinen, schaffen aber auch den Sprung ins wirkliche Leben, in Galerien in Wien und Kopenhagen. 2009 materialisierten sich die Wesen übergroß in Haifa/Israel zum Streetart-Festival „Citymonsters“. Hier mutierte ein Bühnenpavillon zum Riesenkopf mit weit aufgerissenem Maul oder eine Seilbahngondel zum Kingsize-Auge. Die Veranstalter wählten einen „Charakter“ von Titus Leibing zum Logo des internationalen Events.

    Der freischaffende Künstler, Illustrator und Designer (Jahrgang 1970) lebt und arbeitet in Coburg. Die Vorliebe für das Erschaffen skurriler Figuren besitzt er schon als Kind – er zeichnet sich seine eigene Comicserie. Mit immer neuen Materialien und Techniken experimentierend, entdeckt er schließlich Anfang er 90er Jahre den Computer für sich. Grundlage ist zunächst eine Handzeichnung, die gescannt und überarbeitet wird. Nach der Reinzeichnung der Linien am Computer steht einer multiblen Vermehrung seiner Charaktere nichts mehr im Wege.

    Er selbst sagt über seine Kreaturen: „Ich denke mir die Charaktere nicht aus.  Die sind plötzlich da!“ Haben die unbändigen Wesen Titus Leibing etwa für sich als Wirt entdeckt?

    Kennzeichnend für die Monster aus dem Hause Leibing sind weiche Formen und poppige Farben. Gerne kleben Heftpflaster über Schrammen, die in einer wilden Monsterparty entstanden sein mögen. Aus Stümpfen fehlender Gliedmaßen spritzt synthetisches Blut. Augen, Zungen, Tentakel und Mäuler werden als Versatzstücke in Totems oder Mandalas aufgetürmt oder vielfach gespiegelt und bilden so ein neues Ganzes.

    Neben der Arbeit mit Grafikprogrammen besteht jedoch ebenfalls das Interesse am handwerklichen Schaffen. Als eine Art Indoor-Straßenkunst verstehen sich die vielfältigen Collagen des Künstlers. So wie im realen urbanen Raum die verfügbaren Flächen Schicht um Schicht mit immer neuen Werbeplakaten, Graffitys und Aufklebern versehen werden, zeigen seine Arbeiten die Optik unserer Städte en miniature. Als Träger dienen Leinwände, aber auch Spolien, wie etwa Bierdeckel. Zwischen Werbebotschaft, typografischen Elementen und Farbspuren behaupten sich die Wesen und Kreaturen aus dem Paralleluniversum von TITUZ.

    Bei der Montershow in unserer Projektgalerie waren ausgewählte Charaktere als Leinwand- und Posterprints sowie Streetart-Collagen zu sehen.