Kategorie: Ausstellungen

  • Bodo W. Klös & Angelika Littwin-Pieper

    Bodo W. Klös & Angelika Littwin-Pieper

    GRAPHIK UND SKULPTUR

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    24. Nov. bis 23. Dez. 2016

    Angelika Littwin-Pieper
    AUGENBLICK – Skulptur
    Die in Toronto und München ausgebildete Künstlerin wurde von Lothar Günther Buchheim als femininer George Grosz bezeichnet. Aus Schwemmholz, Keramik und Bronze schafft sie mit Witz und scharfer Beobachtungsgabe Charakterfiguren von bestechender Ausdruckskraft. Absurdes, Humoristisches, Zeitkritisches, aber auch Schmerz, Wissen und kontemplative Ruhe kennzeichnen ihre altmeisterlich anmutenden Skulpturen.

    Bodo W. Klös
    SCHUHTICK . 
    Graphik
    Der für seine Raben und Akte bekannte Künstler widmete sein Buchprojekt dem Objekt der Begierde: dem Schuh. Es ist eine auf Papier gebrachte Ode an die Welt der Schuhe – vom elegant-erotischen High Heel bis zum derben Wanderschuh, dem der Träger auf langen Touren seinen besonderen Charakter einbeschrieben hat. Neben dem raffiniert ausgestatteten Buchobjekt wurden Zeichnungen udn Druckgraphik präsentiert.

    Die beiden Künstler lernten sich erst bei der Eröffnung ihrer Ausstellung bei uns persönlich kennen. Wir freuen uns sehr, dass es in der Folge im November 2017 eine zweite Ausstellung in Salzburg gegeben hat.

  • James F. Gil

    James F. Gil

    MASTER OF POP ART

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    29. Sept. bis 29. Okt. 2016

    „Marilyns Lippen brennen weiter“ CT Coburg
    Eine wunderschöne und sehr bildhaft beschreibende Headline im „Coburger Tageblatt“ von Feuilleton-Redakteurin Carolin Hermann. Sie hat es auf den Punkt gebracht. James Francis Gill hat mit seiner Performance hier in Coburg alle Erwartungen der Besucher in unserer Galerie noch übertroffen – die „brennenden Lippen“ von Marilyn waren Wirklichkeit. James Francis Gill hat es uns gezeigt.

    „Vertraute Gesichter in neuen Metamorphosen“ NP Coburg
    Redakteur Dieter Ungelenk, Neue Presse, schrieb von „vertrauten Gesichtern“ und „neuen Metamorphosen“ und Sätzen von J.F. Gill, wie: „Ich war plötzlich unter den TOP 20, erzählt Gill, und lächelt dabei so entspannt und Allüren frei, wie es wohl nur einer kann, der auf dem Boden geblieben ist…

    Danke für die tolle redaktionelle Betreuung!

    Wir bedanken uns beim BR für den Filmbeitrag zur Ausstellungseröffnung:
    https://www.youtube.com/watch?v=k8FYD20YuiI

  • Martine Neubrand

    Martine Neubrand

    AUSSTELLUNG UND LIVE PERFORMANCES

    Coburger Museumsnacht 2016
    NACHT DER KONTRASTE
    „Unsere Welt: fremd und vertraut“

    Live-Performances
    10. Sept. 2016

    Die elsässische Künstlerin Marine Neubrand performte auf unsere Einladung hin mehrere Acts an unterschiedlichen Orten: Im Foyer des Landestheaters, im Ehrenhof der Ehrenburg und setzte insbesondere mit ihrer Performance in der Reithalle gemeinsam mit dem Ballettensemble des Coburger Landestheaters einen Höhepunkt der Museumsnacht.

    Martine Neubrand entwickelt in ihrer Kunst aus „fremden“ abstrakten Farbspuren und Linien, die sie spontan auf die Malfläche wirft, Formen, die uns „vertraut“ erscheinen: weibliche Rundungen und Gesichter mit ausdrucksvoll blickenden Augen. Das geschieht in einer verblüffenden Geschwindigkeit. Dabei lässt sie sich von kraftvoller barocker Opernmusik inspirieren und leiten. So wird der Entstehunsprozess eines Bildes selbst zum Kunstwerk.

    Bei vollem Haus, inspirierender Musik und einem mitgehenden Publikum brachte sie in souveräner Art und mit großer Spontanität ausdrucksstarke Zeichnungen zu Papier.

    Video: Martine Neubrand mit dem Ballettensemble des Coburger Landestheaters:
    https://www.youtube.com/watch?v=AgRWyNR68Pg

    Ergänzend zu den Performances stellten wir Werke der Künstlerin in der Ehrenburg aus.

  • Werner Neitzel

    Werner Neitzel

    WERBEGRAPHIK DER 1960er und 1790er JAHRE

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung
    31. Mai bis 9. Juli 2016

    Hans Werner NEITZEL
    ist einer der renommiertesten Werbe- und Graphikzeichner Deutschlands. Der inzwischen über 80jährige, heute in Coburg lebende Altmeister hat in den 1960er und 1970er Jahren die Plakatkunst entscheidend mit geprägt. Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als „gebundene Kunst“. Von Seiten der Auftraggeber war er an klare Vorgaben über das Produkt gebunden – das Design der Werbebotschaft stand ihm aber weitgehend frei. Mit seiner gestalterischen Handschrift, die variationsreich von skizzenhafter Leichtigkeit bis zu fein ausgearbeiteten Bildern reicht, hat er den Geist der Zeit getroffen – und mit bestimmt. Das beweist sein Erfolg. Seine Plakate hingen an jeder Litfaßsäule. Er hat für viele große Häuser gearbeitet und ihr Erscheinungsbild mit geprägt – etwa Seidensticker, Dornbusch, Loewe Opta, Tucher, Stollwerck, Schloss Vaux u.v.A.

    Anlässlich der Coburger Designtage 2016 wirdmeten wir Hans Werner Neitzel eine Werkschau in unserer Projektgalerie Ketschengasse 17 in Coburg. Angesichts ausgewählter Beispiele seiner unglaublich vielen und vielseitigen Arbeiten, überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren wurde die positive Aufbaustimmung der Wirtschaftswunderzeit wieder lebendig. Die Ausstellung wurde ergänzt durch veredeltes Gebrauchsglas, das die  Designerin Ursula Neitzel in den 1980er Jahren im Glaswerk Schmiedefeld (Thür.) entworfen hat.

  • MIHO

    MIHO

    UNDER COVER
    INTOXICOLOURED MUSIC STARS BY MIHO
    & ALBUM COVER ART

    Projektgalerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg
    Ausstellung
    8. Feb. bis 19. März 2016

    Vinyl Spezial
    mit KuKi Lichtenfels

    Plattenbörse – Plattenwaschen – Beratung
    Donnerstag, 17. März 2016

    MIHO
    Pseudonym eines Künstlers, der unerkannt bleiben möchte. Seine Bilder treten dafür um so mehr hervor und sorgen schon in weiten Kreisen für Furore. In großen Formaten bannt er Persönlichkeiten, die uns prägten, auf die Leinwand. Seine Farben – und nicht selten auch die Züge seiner Protagonisten – sind wild, rauschhaft, geradezu extatisch. Dementsprechend nennt er seinen Stil „intoxicholorisch“. Damit trifft er insbesondere mit seinen Portraits von Rockstars genau ins Schwarze. Darstellung, Idol und Legende steigern sich gegenseitig zu einer geradezu explosiven Wirkung.

    Den gemalten Music Stars ist eine museale Sammlung originaler Plattencover gegenübergestellt. Seit der Renaissance des Vinyls genießen auch die Hüllen der Platten wieder besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Sie sind nicht nur Ausdruck ihrer Zeit. Viele sind legendär, haben Kult, ja Kunststatus. Für die gezeigte Album Cover Art zeichnet KuKi Lichtenfels e.V. verantwortlich. Die Cover sind Schätze, die aus Privatsammlungen zur Verfügung gestellt wurden. Begleittexte bieten Informationenüber deren Geburtsstunden und so manches Detail, das damit zusammenhängt.

  • Martine Neubrand

    Martine Neubrand

    la FEMME

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    24. Sept. bis 24. Okt. 2015

    Vernissage mit Painting-Performance
    24. Sept. 2015 . 19.30 Uhr

    Finissage mit Painting-Performance
    22. Okt. 2015 . 19.30 Uhr

    Vollblutkünstlerin
    Am 24. Sept. 2015 konnten die Vernissage-Gäste in Martine Neubrand eine wahre Vollblutkünstlerin kennenlernen. Die 1951 geborene Mulhouserin hat sich nach Aufenthalten an verschiedenen Orten in Frankreich, auf den Kanarischen Inseln umnd im Tessin 1983 der Künstlergruppe „Arc-en-ciel“ (Regenbogen) angeschlossen und später im Elsass ihr eigenes Atelier gegründet. Neben der Malerei, die die charismatische Künstlerin als nur eines ihrer Ausdrucksmittel nennt, imrovisiert sie mit Synthesizer und nonverbalem Gesang und widmet sich – wen wundert’s – leidenschaftlich der französischen Kochkunst. Sie verkörpert das, was Oscar Wilde mit den Worten zum Ausdruck brachte: Die Künste haben einen Zweck, nämlich den, der höchsten Kunst zu dienen – der Kunst zu leben.

    Ihre Bilder entstehen in einem Fluss voller Lebendigkeit und Energie. Entsprechend arbeitet sie auch nicht mit langsam trocknenden Ölfarben, sondern mit Acryl und Kreide, vorzugsweise auf Karton, der für die Leidenschaftlichkeit ihrer Arbeitsweise bestens geeignet ist. Leinwände, die in einem früheren Dasein auch Laken oder Tafeltücher gewesen sein können, erfordern eine größere Zurückhaltung. Auf diesen Malgründen entstehen Arbeiten von großer Innigkeit.

    Ihre Malerei ist von Musik kaum zu trennen. Die Musik ist ihr sowohl melodische Inspirationsquelle als auch Befreiung vom Gewicht des Alltags sowie rhythmischer Moter der malenden Hand. Wer ihre Bilder sieht, versteht das und wer ihre Painting-Performance gesehen hat, konnte es erleben. Aus afangs rein intuitiv auf den Malgrund geworfenen Farbflächen und Linien entwickelt sie weibliche Rundungen, Gesichter und ausdrucsstarke Augen. Das passiert auf geradezu verblüffende Weise von einem Augenblick zum andern.

  • Ottmar Hörl

    Ottmar Hörl

    VENUS
    Installation zur 11. Coburger Museumsnacht
    im ersten Burghof der Veste Coburg

    Coburger Museumsnacht 2015
    NACHT DER KONTRASTE
    „Starke Frauen, starke Töne“

    Installation
    12. Sept. 2015

    Prof. Ottmar Hörl, Konzeptkünstler und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ist durch seine spektakulären Installationen weltweit bekannt geworden. Seine VENUS hat er erstmals 2005 in Offenburg präsentiert. Sie feierte 2015 neunundneunzigfach ihren 10. Geburtstag auf der Veste Coburg.

    Ottmar Hörl bei Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ottmar_H%C3%B6rl

  • Monika Steinitz

    Monika Steinitz

    MOPSART

    Galerie Späth .  Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    20. Juni bis 18. Juli 2015

    3. Coburger Mopstreffen
    Eröffnung Sa. 20. Juni 10.00 Uhr
    durch Nora Meixner und Monika Steinitz in der Galerie Späth
    anschließend Mops-Spaziergang durch die Innenstadt
    zur Buchhandlung Riemann
    mit Begleitprogramm

    „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber nicht sinnvoll“ (Loriot)
    Monika Steinitz‘ Universum wird weitgehend vom Mops bevölkert. Die Gemälde in kraftvollen Farben und klaren Konturen stehen für eine eigenwillige künstlerische Position. Ihre MopsArt betört durch hintersinnigen Witz ebenso wie durch das neckische Spiel mit Assoziationen. Damit wird sie dem Wesen des Mopses in vollkommener Weise gerecht.

    Die Künstlerin hat ihre Modelle zu Hause. Die dreifache Mopsbesitzerin und leidenschaftliche Sammlerin setzt ihr zentrales Motiv in immer neue Zusammenhänge, oft aus ihrem persönlichen Umfeld – sowohl inhaltlich im Spiel mit Begriffen in ihren Bild-Titeln, als auch malerisch. Der Mops bzw. die Möpsin tritt in mitunter surrealer Zusammenstellung mit Objekten, Landschaften, Zitaten klassischer Kunst oder bedeutungsvollen Emblemen zugleich als Protagonist und fragender Kommentator auf: der Fachmann staunt und der Mops wundert sich…

    Verwurzelt in der naiven Kunst, arbeitet die Künstlerin zunehmend mit Elementen der PopArt. Dies sind insbesondere die Reihung der Motive durch Wiederholung und Variation und die Verwendung von reinen, klaren Farbflächen. Dabei sind Serien mit gleichem Motiv in unterschiedlichsten Farbstellungen auch gelegentlich in einem Gemälde konzentriert, in dem das Leitmotiv seriell in Reihung auftritt. Doch anders als bei den bekannten PopArt-Künstlern, die ihre Serien im Siebdruckverfahren herstellen, ist bei Monika Steinitz alles liebevoll von Hand gemalt. Die seltene Mischung von herzlich-inniger Naivität und herausfordernder Poppigkeit, subtil gewürzt mit feinsinnigem Humor und einer Prise Selbstironie mach die Kunst von Monika Steinitz zu etwas Besonderem, das nicht nur Mopsliebhaberinnen und Mopsliebhaber begeistert.

  • Claudio Malacarne

    Claudio Malacarne

    GIARDINI

    Galerie Späth .  Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung’6
    23. April bis 23. Mai 2015

    Gärten
    Gärten sind ein bezeichnendes Sujet im Kunstschaffen von Claudio Malacarne. Seine Liebe zu allem Lebendigen und zur Schönheit von Licht und Farbe findet darin besonderen Ausdruck. In kühnen, dennoch immer von hohem Geschmack getragenen Zusammenstellungen reiner Farben und in breitem Pinselduktus führt er uns in seiner Malerei das Licht südlicher Sonne vor Augen. Er zeigt uns, wie es durch das Blätterdach eines Baumes dringt und wie es von schimmerndem Laub oder auf bewegten Wasserflächen vielfach gebrochen und reflektiert wird. Selbst seine Schatten leuchten wie dunkleres Licht.

    Im Gegensatz zu fortschreitender Zerstörung von Natur und Landschaft ist für Claudio Malacarne das Bild der Gartenidylle ein Symbol für die ersehnte Einheit von Mensch und Natur. Im Schmuck sorgfältig kultivierter, üppig gedeihender Gewächse ist der Garten ihm eine Oase der Ruhe und inneren Einkehr. Geschützt vor den Unbilden des Alltags ist der Garten Rückzugsort der Natur, Hort der Schönheit des Lebens, der alle Sinne berührt und darüber hinaus auch Leben schenkt – mit seinen Früchten, Düften und reiner Luft zum Atmen.

    Gärtner – gleich ob mit Spaten oder Pinsel – gelten als glückliche Menschen, die im Einklang mit sich selbst und mit ihrer Welt stehen. Mit seinen Gartenbildern möchte uns Claudio Malacarne an diesem Glück teilhaben lassen, indem er uns die Poesie und Kostbarkeit von Baum, Strauch und Blume vor Augen führt. Darüberhinaus möchte er uns motivieren, auch selbst mehr zu „Gärtnern“ unserer Welt zu werden.

    Glück und Gelassenheit
    Der Ausdruck von Gelassenheit, gepaart mit hoher Würde, zeichnet auch seine figürlichen Sujets aus. Bekannt ist er vor Allem für seine Gemälde von Kindern, die in kristallklarem Wasser spielen – ingebegriff von Unbeschwertheit und Hingabe an den Augenblick. Eindrucksvoll sind auch seine Tiere, die er in der Reinheit ihres Daseins in leuchtenden Farben portraitiert.

  • Bodo W. Klös

    HOMMAGE AN BOB DYLAN – und mehr…

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg
    Ausstellung
    20. Nov. bis 31. Dez. 2014

    Der Graphiker Bodo W.
    Bodo W. Klös ist par dessus tout in Frankreich und Deutschland bekannt und geschätzt für seine Arbeiten aus den Themenkreisen Rabe und Akt. Hier setzt er mit feinem Strich und Augenzwinkern die großen Freuden ebenso wie die kleinen Unzulänglichkeiten des Daseins lustvoll ins Bild. Wein, Weib und Gesang: neben – vorwiegend französisch geprägten -Tafelfreuden gehört seine Liebe aber auch der Musik. Seit einigen Jahren entsteht eine fortlaufende Serie von Musiker-Portraits, aus der Bob Dylan mit einem eigenen, noch offenen Zyklus besonders herausragt. „Dylan hören, ist wie heimkommen“, bekennt Bodo W.

    Klös und Dylan begegnen sich nicht nur auf dem Gebiet der Musik, sondern auch auf dem der Literatur. Die Brücke bildet Arthur Rumbaud.  Beide haben sich von Rimbaud inspirieren lassen. Von ihm ist der Aphorismnus „ich ist ein anderer“ überliefert. Die Wandelbarkeit des „Ich“. das Aufgeben und die Neufindung der eigenen Persönlichkeit unter veränderlichen Prämissen ist ein wesentlicher Zug im Leben Rimbauds wie Dylans.

    Für Bodo W. Klös ist dies der Kern mehrerer Werkreihen. Die über Bob Dylan bildete mit 24 Graphiken, die von der Musik und den Texten dieses großartigen Musikers und Poeten inspiriert ist, den Schwerpunkt der Ausstellung mit insgesamt 72 Arbeiten.

    In diesen Zusammenhang gehören auch Serien und Einzelblätter, in denen sich Bodo W. mit Maskerade, dem Theater und der Bühne, auf der wir täglich agieren, auseinandersetzt.

    Es entstehen beispielsweise Radierungen mit variierten Übermalungen, in denen jede eine andere Gemütslage ausdrückt oder Serien mit Portraits aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Dargestellten. Besonders raffiniert sind Serien, in denen die Druckplatten fortlaufend überarbeitet und mit neuen Elementen mehr und mehr bereichert werden – bis zur völligen Auslöschung des Erkennbaren im Gestöber alles überwuchernder Lineaturen. Hier wird ein Vanitas-Gedanke ganz deutlich, der in den Arbeiten Bodos bei allem Humor immer irgendwo präsent ist undmit der er eine philosophische Tiefgründigkeit un seine sonst so lebensbejahenden und genussfreudigen Werke legt.

    Bei alle dem ist Bodo sich selber treu geblieben. Er hat seine Radier- und Zeichentechnik in jahrzehntelanger Arbeit vervollkommnet und sich so einen bedeutenden Rang in der Gilde der Graphiker erobert. Man erkennt ihn wieder und freut sich, wenn man ihn sieht – in seinen Werken wie in seiner Person. Und so hießen wir ihn nun schon zum siebten Male in unserer Galerie herzlich willkommen.

    Zur Ausstellungseröffnung bot Bodo W. Klös eine Druckvorführung an der Handpresse dar. Aufgelegt wurde ein Blatt mit dem Titel TRESCOUVIEUX, das – wen sollte es wundern – aus dem Entwurf für ein Weinetikett hervorgegangen ist.