Kategorie: Ausstellungen

  • Wieland PRECHTL – Ausstellung 2011

    Wieland PRECHTL – Ausstellung 2011

    TERRA INCOGNITA

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung
    13. Okt. bis 17. Nov. 2011

    Naturgewalten
    Erde – Wasser – Feuer – Luft. Auf dem Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bringt Wieland Prechtl in seiner Kunst die vier Elemente in Aufruhr. Faszinierende geologische Umwälzungen oder Wettererscheinungen dienen ihm ebenso zur Inspiration wie Strukturen des Mikrokosmos und Gebilde des Makrokosmos.

    Ausgehend von Beobachtungen elementarer Naturgewalten jenseits menschlicher Einflussfähigkeit wecken seine Werke dunkle Erinnerungen an archaische Landschaften, wie aus dem Jugendstadium dieses Planeten: Tosende Brandungen, Gischt und Nebel, Klippen und Geschiebe aus Eis- und Erdschollen, Gebirge, Erdspalten und Vulkanausbrüche. Vergleichbares entdecken wir heute in polaren und eruptiven Regionen der Erde. Seine Bilder zeigen eine Welt, die im Entstehen ist, in der die Elemente noch dabei sind, sich zu trennen, in der Leben in seinen einfachsten Formen Fuß zu fassen beginnt. Manchmal lenkt ein Blick über einen fernen Horizont in galaktische Sternennebel, ins Zeitverlorene, ins Unendliche.

    In einem wahrhaft großen Maßstab von Zeit und Raum erscheint der Mensch als zu klein, um in Person oder in seinem Wirken noch dargestellt werden zu können. Er ist verzichtbare Marginalie. Und gerade damit erhebt Wieland Prechtl die Betrachter seiner Werke zu einem besonderen Verständnis für die einsame Größe der Natur.

  • Liliana MERLIN FREVEL . Ausstellung 2011

    Liliana MERLIN FREVEL . Ausstellung 2011

    FOTO(B)AUSSTELLUNG

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg

    Ausstellung
    19. Sept. bis 23. Okt. 2011

    Erotik garantiert . Argentinia . Foto(b)ausstellung

    Die Entwicklung der städtischen Baustelle Ketschengasse schritt voran. Die unserer Projektgalerie auch. Während draußen vor der Tür tiefe Löcher und Gräben ausgehoben wurden, widmeten wir drinnen erstmals eine komplette Ausstellung der Fotografie. Mitten im Geschehen des Straßen- und Kanalbaues war neben Akt und argentinischem Lokalkolorit ein heiter-ironischer Blick auf die Baustelle Ketschengasse Teil der Schau.

    Fotografieren kann jeder.
    Kann jeder fotografieren?

    Dass es sehr wohl Unterschiede zwischen Sehen und Erkennen gibt, zeigt sich besonders deutlich in der Fotografie. Die Möglichkeiten, über das bloße Ablichten bzw. Dokumentieren hinaus eine künstlerische Bildaussage zu treffen, sind in der Fotografie sehr subtil. Hier zeigen sich die Meister und Meisterinnen  ihres Fachs.

    Liliana Merlin Frevel versteht es, mit klassischen Mitteln der Fotografie – wie der Wahl des Bildausschnittes, dem Wechsel von Licht und Schatten, subtilem Einsatz von Farbe bei vorherrschendem schwarz/weiß, einer Spur Melancholie und einer Prise feinen Humors – die Aussagekraft des Bildes über das abgelichtete Objekt an sich hinaustreten zu lassen. Den Betrachtern entwickeln sich Geschichten, Erfahrungen und Sehnsüchte, die vom Motiv lediglich inspiriert sind, sich aber nicht im Dargestellten erschöpfen. Da lassen Reiseeindrücke über die eigene Wahrnehmungsfähigkeit nachdenken. Akte suggerierenb Landschaften, in denen man sich verlieren könnte. Schnappschüsse geraten zu munteren Szenen eines Schattentheaters. Die Freude am Spiel zwischen Bilden und Abbilden ist ein wesentliches Element in der Kunst Lilianas und daran lässt sie uns gerne teilhaben.

    Wir freuen uns, in Liliana Merlin Frevel eine junge, viel versprechende Künstlerin präsentieren und fördern zu können. Die spielerische Leichtigkeit und Sicherheit in der Handhabung ihrer Mittel lassen Lilianas großes Talent erkennen und wünschen, dass wir noch viel von ihr sehen können.

  • TITUZ . Ausstellung 2011

    TITUZ . Ausstellung 2011

    MONSTERSHOW

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg

    Ausstellung
    7. bis 29. Juli 2011

    Vernissage mit monstermäßiger Tanzperformance von YUTA HAMAGUCHI- Landestheater Coburg

    Vernissage mit monstermäßiger Tanzperformance von YUTA HAMAGUCHI- Landestheater Coburg

    Der zweite Bauabschnitt der Monsterbaustelle Ketschengasse war in vollem Gange. Auch wenn wir nicht gleich zu sehen waren hinter den mönströsen Kiesbergen, die sich vor den Schaufenstern aufbäumten – man fand uns. Wir waren da. Und die Monster auch – wenn auch zunächst im Verborgenen…

    Sie brüllen, glotzen und benehmen sich nicht sonderlich fein – die Monster von Titus Leibing – as known as TITUZ.

    Sie bevölkern virtuelle Welten in Streetart-Blogs und Online-Magazinen, schaffen aber auch den Sprung ins wirkliche Leben, in Galerien in Wien und Kopenhagen. 2009 materialisierten sich die Wesen übergroß in Haifa/Israel zum Streetart-Festival „Citymonsters“. Hier mutierte ein Bühnenpavillon zum Riesenkopf mit weit aufgerissenem Maul oder eine Seilbahngondel zum Kingsize-Auge. Die Veranstalter wählten einen „Charakter“ von Titus Leibing zum Logo des internationalen Events.

    Der freischaffende Künstler, Illustrator und Designer (Jahrgang 1970) lebt und arbeitet in Coburg. Die Vorliebe für das Erschaffen skurriler Figuren besitzt er schon als Kind – er zeichnet sich seine eigene Comicserie. Mit immer neuen Materialien und Techniken experimentierend, entdeckt er schließlich Anfang er 90er Jahre den Computer für sich. Grundlage ist zunächst eine Handzeichnung, die gescannt und überarbeitet wird. Nach der Reinzeichnung der Linien am Computer steht einer multiblen Vermehrung seiner Charaktere nichts mehr im Wege.

    Er selbst sagt über seine Kreaturen: „Ich denke mir die Charaktere nicht aus.  Die sind plötzlich da!“ Haben die unbändigen Wesen Titus Leibing etwa für sich als Wirt entdeckt?

    Kennzeichnend für die Monster aus dem Hause Leibing sind weiche Formen und poppige Farben. Gerne kleben Heftpflaster über Schrammen, die in einer wilden Monsterparty entstanden sein mögen. Aus Stümpfen fehlender Gliedmaßen spritzt synthetisches Blut. Augen, Zungen, Tentakel und Mäuler werden als Versatzstücke in Totems oder Mandalas aufgetürmt oder vielfach gespiegelt und bilden so ein neues Ganzes.

    Neben der Arbeit mit Grafikprogrammen besteht jedoch ebenfalls das Interesse am handwerklichen Schaffen. Als eine Art Indoor-Straßenkunst verstehen sich die vielfältigen Collagen des Künstlers. So wie im realen urbanen Raum die verfügbaren Flächen Schicht um Schicht mit immer neuen Werbeplakaten, Graffitys und Aufklebern versehen werden, zeigen seine Arbeiten die Optik unserer Städte en miniature. Als Träger dienen Leinwände, aber auch Spolien, wie etwa Bierdeckel. Zwischen Werbebotschaft, typografischen Elementen und Farbspuren behaupten sich die Wesen und Kreaturen aus dem Paralleluniversum von TITUZ.

    Bei der Montershow in unserer Projektgalerie waren ausgewählte Charaktere als Leinwand- und Posterprints sowie Streetart-Collagen zu sehen.

  • Claudio MALACARNE . Ausstellung 2011

    Claudio MALACARNE . Ausstellung 2011

    AQUATICI

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung’2
    26.  Mai bis 25. Juni 2011

    Kaum einem gelinge es wie Claudio Malacarne in seinen Schwimmbad- und Strandszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichtes auf der bewegten Wasseroberfläche einzufangen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine üppig grünende  und blühende Welt, die paradiesischer nicht sein könnte. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugt.

    In ihrer ungewöhnlichen Farbenpracht, gepaart mit einem erlesenen Geschmack rufen die Gemälde Claudio Malacarnes ein Gefühl reiner Freude hervor. Sie führen uns in eine Welt, erfüllt von Licht und Sonne und voller innerer Gelassenheit. Im freien Spiel von Realismus und Abstraktion setzt der Künstler mit breitem Pinselduktus leuchtende Farbflächen gegeneinander, die nicht selten von dunklen Linien gefasst sind. Das verleiht seinen Bildern einen fast mosaikartigen Charakter und steigert die Intensität der Farben. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht.

  • Lisa GRUBB . Ausstellung 2011

    Lisa GRUBB . Ausstellung 2011

    POP ART PUR

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg


    Ausstellung
    24. Feb. bis 12. März 2011

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung
    14. bis 26. März 2011

    POP ART PUR

    Lisa Grubb ist eine Pop-Art-Künstlerin mit ganz eigenem Stil. Sie ist bekannt für ihre unwiderstehlichen Figuren und brillanten Farben. Ihre Bilder bersten vor Energie, so als ob ihre Figuren einer phantastischen Welt entsprungen sind, um uns das Leben zu versüßen. Die sonnengereifte Palette der Künstlerin umfasst farben wie mandarine, türkis, purpur, königsblau, zitronengelb und grasgrün in unkonventionellen Kombinationen.

    Grubb’s ungezügelte Kreationen bestechen alle – von kleinen Kindern bis hin zu erfahrenen Sammlern. Mit Elementen der Pop-Art und der naiven Kunst verleiht sie ihren Arbeiten eine heitere Unbeschwertheit. Obwohl ihr Stil einzigartig ist, wurde sie in ihrer Kühnheit schon mit Andy Warhol und Keith Häring verglichen.

    Lisa GRUBB

    wuchs im Großraum New York auf. Sie verbrachte ihre frühe Karriere in Key West in Florida. Später kehrte sie nach New York zurück, um sich dort ganz der Malerei zu widmen.
    1996 gestaltete sie die Einladung zum renommierten „Animal Resuce Fund benefit in the Hamptons“ und Arbeiten für andere Wohltätigkeitsorganisationen, wie „Elizabeth Taylor’s AMFAR“, das „Ronald McDonalds House“, „Touch and Mänte for Kids Foundation“.
    1997 realisierte sie einen überdimensionalen Spiderman für Universal Studio auf der Art Expo in Los Angeles.
    1998 gestaltete sie das Looney Tune-Zeichen für Warner Brothers und hatte eine Einzelausstellung in deren Galerie in New York. Sie schuf Neukreationen von Disney-Figuren wie Mickey und Minnie Mouse, Donald Duck und Goofy.
    2005 entstanden Arbeiten für die PETA Organisation.

    Lisa Grubb kann zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen in namhaften Galerien im Großraum New York sowie im amerikanischen Fernsehen vorweisen. Sie ist mit ihren Werken wieltweit in zahlreichen Sammlungen vertreten. Pläne für die Zukunft umfassen die Entwicklung ihrer Kinderbuchserie der „Happy Dog“-Familie mit Figurenf ür Animation. Die Künstlerin engagiert sich mit Verkaufserlösen für verschiedene Wohlfahrtsorganisationen.

  • kunst@säumarkt . Eröffnung 2010

    kunst@säumarkt . Eröffnung 2010

    KUNST AUF ZEIT

    Projektgalerie Späth . kunst@säumarkt . Ketschengasse 47 . Coburg


    Eröffnung
    25. Nov. 2010

    Im Erdgeschoss des Hauses Ketschengasse 46, am historischen Säumarkt in Coburg entstand unser Projekt kunst@säumarkt. Während der Sanierungsarbeiten in der Keschenvorstadt sorgten wir für einen temporären kulturellen Anlaufpunkt mitten in der Baustelle. Wir wurden hierbei von Coburger Design Forum Oberfranken unterstützt.

    Über die Möglichkeiten einer reinen Galerie hinaus war dieses Projekt als Schaufenster aktueller Kunst im Coburger Raum konzipiert. Neben Ausstellung und Verkauf von Kunstwerken zu speziellen Öffnungszeiten war dies der Ort für außergewöhnliche Aktionen, z.B. Vorträge und Workshops im kleinen Kreis. Beteiligung am Late-Night-Shopping, Low Budget Art, Foto-Events, Installationen, Schau-Ateliers mit Künstlern „zum Anfassen“ und vieles mehr. Die Projektgalerie war als offenes Projekt angelegt, das sich mit den beteiligten Künstlern und der Resonanz des Publikums entwickelte.

    Die Räumlichkeiten wurden offiziell eröffnet mit einer bunt gemischten Ausstellung unter persönlicher Beteiligung der KünstlerInnen

    Angelika NEUMANN . Seßlach . Malerei
    Laetitia DE BAZELAIRE . Paris . Skulptur und Graphik
    Wolfgang SCHOTT . Seßlach . Skulptur
    Jason GLASER . Coburg . Fotografie und Malerei
    Christoph DREWS . Coburg . Installationen

    Plakat . kunst@säumarkt . ein Ort mit Historie
  • Walter BAUER – Ausstellung 2010

    Walter BAUER – Ausstellung 2010

    POWERBUFFETT

    Hessenhof . Glender Straße 36 . Coburg

    Ausstellung
    anlässlich der Coburger Künstlertage
    27. Mai bis 4. Juni 2010

    Mit Bezug auf die Bayerischen Theatertage hat Gastgeber Sebastian Heß ein Coburger Künstlerfest ins Leben gerufen. Mit einem POWERBUFFETT in Öl haben wir Gamälde von unserem beliebtesten Künstler Walter Bauer beigesteuert. Zu sehen waren saftige Früchte, schicke Garnelen und frische Fische, sahnige Torten, coole Kühe…

    Walter Bauers Ölgemälde zeichnen sich aus durch seinen trocken-fränkischen Humor. Seine Bilder machen einfach Laune! Abseits von ausgetretenen Pfaden der Bildfindung entwickelt er Serien aus Motiven, die ihm ganz alltäglich vor die Nase kommen. in umbekümmerter Buntheit und großzügigem Farbauftrag bildet er eine Brücke zwischen Pop Art und expressiver Malerei.

  • Monika PELLKOFER-GRIESSHAMMER – Ausstellung 2010

    Monika PELLKOFER-GRIESSHAMMER – Ausstellung 2010

    BILDERSPUREN

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung
    6. Mai bis 5. Juni 2010

    Zeichen setzen
    Seit lamgem beschäftigt sich Monika Pellkofer-Grießhammer mit der Sprache von einfachen Zeichen, übersetzt sie in eine eigene Bilderwelt, formt neue lesbare „Spuren“. Mittels eigener Formensprache oder alter Symbolik, wie z.B. dem Labyrinth, erforscht sie zugrunde liegende Muster, Prägungen, Gefühle und Ansichten, folgt ihrem eigenen Ariadnefaden. Sie kratzt an der Oberfläche, nicht nur sinnbildlich. In ihrer Schichttechnik gräbt sie sich in die Tiefe, legt alte Farbaufträge frei und lässt Verdecktes wieder zum Vorschein kommen. Ihre Bilder spiegeln ihre Sicht der Dinge, erzeugen eine ganz eigene Frequenz der Archivierung und Sichtbarmachung von Gefühlswelten.

    Monika Pellkofer-Grießhammer
    Die 1969 im Bayreuth geborene Künstlerin beschäftigt sich seit 1985 intensiv mit der Malerei. Nach ihrem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Wiesbaden arbeitet sie seit 1995 als freischaffende Künstlerin, Designerin und Illustratorin. Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler BBK, in den Kunstvereinen Bayreuth, Hof, Hollfeld, Kulmbach, Selbitz und seit 2006 festes Jurymitglied bei der internationalen Kunstausstellung Hollfeld. Ihre Werke sind in zahlreichen Sammlungen im In- und Ausland zu finden.

  • Claudio MALACARNE . Ausstellung 2010

    Claudio MALACARNE . Ausstellung 2010

    DIARI DI VIAGGIO
    REISETAGEBÜCHER

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung
    18. März bis 17. April 2010

    Licht und Farbe
    Die Bilder Claudio Malacarnes rufen ein Gefühl reiner Freude hervor. In ihrer ungewöhnlichen Farbenpracht, gepaart mit erlesenem Geschmack, führen wie uns eine Welt vor, wie wir sie uns nur erträumen können: paradiesisch, lichtdurchflutet und voll von großer innerer Gelassenheit. Unbekümmert um allzu detailverliebten Naturalismus setzt der Künstler mit breitem Pinselduktus meisterhaft reine Farbflächen gegeneinander. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht von intensiver Leuchtkraft.

    Kaum einem gelingt es wie ihm in seinen Schwimmbadszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichts auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine üppig grünende und blühende Welt, die paradiesischer nicht sein könnte. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugt.

    Wir haben Claudio Malacarne 2009 in Innsbruck kennen gelernt und freuen uns sehr, diesen außergewöhnlcihen Künstler nun auch in Coburg präsentieren zu können.

  • Kostas AGGELAKIS – Ausstellung 2009

    Kostas AGGELAKIS – Ausstellung 2009

    FRUGALIEN

    Galerie Späth . Wiesenstraße 22 . Coburg

    Ausstellung
    15. Okt. bis 14. Nov. 2009

    Vernissage mit Bilder-, Koch- und Sangeskunst aus Griechenland

    „Das Kleine und Unscheinbare ist uns wichtig genug, weil uns das Große und Bedeutsame in unserrer Zeit nichtig geworden ist“ Kostas Aggelakis

    Kostas Aggelakis lebt und arbeitet in Glyfada bei Athen. Er studierte Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Sofia. Nach zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Griechenland, Bulgarien und in der Türkei ist er nun auch bei uns in Deutschland zu Gast.

    Kostas Aggelakis ist ein Denker, dessen ständiges Fragen und Forschen nach dem Sinn der Dinge ihn in eine Schaffensphase geführt hat, die in unserer Ausstellung dokumentiert wurde. Dieser Suche nach dem Eigentlichen widmet er sich mit Hingabe und Selbstbeschränkung auf eine einzige, aber anspruchsvolle  künstlerische Technik – die der Ölmalerei. Nichts lenkt ab, nichts wird beschönigt, alles wird gezeigt, so wie es eben ist. Nichts wird verzärtelt, nichts folgt den wechselnden Moden der aktuellen Kunstszene. Kurz gesagt, die Arbeiten zeigen weder mehr noch weniger, als das was einfach da ist. Seine Kunst lebt in den unscheinbarsten Objekten und ist völlig frei von irgend einer aufgesetztn Sinnfälligkeit. So kann er uns die Schönheit der Form und das Spiel des Lichts auf den Oberflächen der einfachen Dinge vor Augen führen, uns in seinen Werken die  Abgeschiedenheit vom Trubel der Welt erleben lassen.

    Kostas‘ Kunst ist ein reiner und wohl begründeter Aspekt des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens. Er ist sicher nicht der Einzige, der diesen Weg der Einfachheit und Selbstbeschränkung beschreitet, aber einer der wenigen Künstler, die ihre Fragen und Botschaften so innig in ihrem Werk ausdrücken.