Kostas AGGELAKIS

„Das Kleine und Unscheinbare ist uns wichtig genug, weil uns das Große und Bedeutsame in unserer Zeit nichtig geworden ist“ Kostas Aggelakis

Die Frage nach dem Sinn
Nach dem Sinn der Dinge zu fragen, ist immer heikel. Man verstrickt sich in Widersprüchen, die nie gelöst werden können. Will man zu Ergebnissen kommen, muss man sich dieser Frage mit Beharrlichkeit und Hingabe widmen. Der Verzicht auf die Sicherheit und die allgemeine Akzeptanz des Alltäglichen tut Not auf dem Weg in eine freiere und aufrichtigere Welt, wo Deutung und Verständnis mit Gewissheit und Sinn für Vollkommenheit belohnt werden. Nicht viele Menschen lassen sich auf dieses unbequeme Thema ein.

Kostas Aggelakis ist ein Mensch, dessen ständiges Fragen und Forschen ihn in spezielle Schaffensphasen führt, die in seinen Bildern dokumentiert sind. Dieser Suche nach dem Eigentlichen widmet er sich mit Hingabe und Selbstbeschränkung. Seine künstlerische Technik ist die der Ölmalerei.

Seine Kunst lebt in den unscheinbarsten Objekten. So, wie er uns die Schönheit der einfachen Form und das Spiel des Lichts auf den Oberflächen vor Augen führt, lasst er uns in seinen Werken die Abgeschiedenheit vom Trubel der Welt erleben.

Seine Interieurs sind Orte der Stille, der Melancholie, der Verlassenheit. Sie stellen aber auch Räume der Seele dar, die wir gerne verschossen halten. Und damit berührt uns seine Kunst im Innersten.

Vita



1967   in Athen geboren

1986-1992   Studium der Malerei an der Akademie der Schönen Künste, Sofia

1993   Gründung der Künstlergruppe TRI,A mit Margarita Dadeva und Michalis Aggelakis

seit 1990   zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen in Griechenland, Bulgarien und in der Türkei

ab 2002   Doktorand für Vorschulbildung an der Universität Athen

Kostas Aggelakis ist Mitglied des Art-Institute von Griechenland und Bulgarien