Claudio MALACARNE

Licht und Farbe
Kaum einer versteht es wie Claudio Malacarne, Lichtbrechungen, Spiegelungen und Reflexe des Sonnenlichtes auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen. Unbekümmert um allzu exakten Naturalismus setzt er mit breitem Pinselduktus reine Farben hoher Leuchtkraft gegeneinander. Getragen von einem erlesenen Geschmack, sind seine Bilder in ihrer harmonischen Farbenpracht erfüllt von südlichem Licht und Wärme. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht.

Nicht selten arbeitet er mit skizzenhaften Elementen und erreicht damit eine besondere Dynamik und Spontaneität. Das Wasser als Element ist ihm Sinnbild des Lebens. Seine jugendlichen Figuren, die sich im Wasser tummeln, sind Ausdruck von Unbeschwertheit und Lebensfreude. Claudio Malacarne gelingt es in seiner Kunst, ein Gefühl der reinen Freude und einer inneren Gelassenheit einzufangen, wie wir sie sonst nur in südlich-sonnigen Ferientagen zu finden hoffen können.

Seine Landschaften und Gärten führen uns in eine Welt traumhafter Üppigkeit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren, strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Und damit gewinnt er Freunde und Kunstsammler in Europa und in den USA.



Links
im Atelier: https://www.youtube.com/watch?v=j_NinkBP5Ik
Cesare‘ Corner – Interview 2021: https://www.youtube.com/watch?v=cCqDH78NQaI

Vita
1956 auf dem Lande bei Mantua (Norditalien) geboren

Sein künstlerisches Talent im Zeichnen und im Umgang mit Farben wurde schon in der Kindheit entdeckt, aber von den Eltern nicht gefördert

Die Liebe zur Malerei und die innere künstlerische Kraft verschaffte sich schließlich Durchbruch. Geschult an den Werken des Impressionismus, des Fauvismus und des Post-Impressionismus entwickelter er seinen persönlichen Stil.

Technische Ausbildung erfuhr er in verschiedenen Ateliers in Matua, u.a. bei Enrico Longfils.