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Jürgen Görg

Juergen Goerg Portrait 300x360px

Jürgen Görg



Jürgen Görg kultiviert in seinen Werken mit feinen Linienduktus und überaus zarter Farbigkeit Schönheit und Anmut. Figuren von tänzerischer Leichtigkeit und graziler Eleganz scheinen wie gemalte Musik schwerelos in grenzenlosen Lichträumen zu schweben.

Dabei formuliert er seine Formen nie ganz aus. Linien und Farben verdichten sich und streben wieder aueinander. Jürgen Görg versteht es meisterhaft, auf diese Weise die Phantasie zu beflügeln. Die Bilder entstehen gewissermaßen erst im Betrachter.

In grazilen Figuren und szenischen Kompositionen von einer delikat zurückhaltenden Sinnlichkeit feiert er die blühende Jugend, die sich ihrer selbst kaum bewusst ist, während in seltenen, hoch sensiblen Stilleben auch ein Gedanke an die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit des Seins mitschwingt.

Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Jürgen Görg

- 1951 in Dernbach/Westernwal geboren

- 1970 Abitur

- 1972 Studium der Germanistik und Geographie


- 1973 Studium der Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

- 1978 Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Rheinland Pfalz und Arbeit als freier Künstler


- 1979-1985 Aufbau und Betrieb der Experimentellen Galerie Görg in Mainz


- 1980 Förderpreis des Landes Rheinland Pfalz für Malerei
, Förderpreis des Landkreises Ludwigshafen für Graphik


-1982 Bezug eines Ateliers in Zürich, erste Steinlithographien


- 1984 Einrichtung eines Atelier in Boppard a. Rhein, Herstellungsmöglichkeiten für großformatige Arbeiten auf Leinwand


- Seit 1985 auf internationalen Kunstmessen vertreten

- 1990 erste serielle Skulptur

- 1994 Einrichtung eines Ateliers in New York


- 2004 Einrichtung eines Ateliers in Ste Foy La Grande, France


- 2005 Umzug nach Dublin, Ireland


- 1991-2020 Intensive Ausstellungstätigkeit und Reisen in Europa, die USA, Japan und Indien

Goerg DREI GRAZIEN 160x200cm Oel auf Leinwand 750x900

DREI-GRAZIEN-160x200cm-Oel-auf-Leinwand

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Wir haben für Sie eine Auswahl zum Verkauf angebotener Bilder
des Künstlers Jürgen Görg als Galerie zusammengestellt:

Gallery · Jürgen Görg

Guenther Hermann Portrait 300x360px

Günther Hermann

Die Schönheit der Natur
Günther Hermann entführte uns in eine Bilderwelt aus urwüchsigen Bäumen, eleganten Gärten und sonnigen Landschaften - lichtdurchflutet und in geordneter Üppigkeit. Mit genauer Beobachtungsgabe, viel Liebe zum Detail und unendlicher Geduld entstanden Bilder voller Wärme, von einem Farbschmelz und einer Präzision, wie sie die Photographie nicht erreichen könnte. Uralte Bäume mit rissiger Borke und weit ausladenden Ästen, Laubmasen in allen Grüntönen, Blumen in leuchtenden Farben, Wasser als stille Spiegel oder tosende Brandung, Gemäuer und Ruinen im Sonnenlicht oder im grünen Laubschatten - all dies fing Günther Hermann in seinen Bildern ein, in tiefen Perspektiven oder nah fokussiert. Seine Bilder sind von einer frappierenden Unmittelbarkeit. Man meint, darin die Hitze eines mediterranen Sommertages zu spüren, ein leises Rascheln der Blätter oder das Zirpen von Grillen zu hören.

Radierung mit drei Platten
Geradezu verblüffend ist die Technik. Alle so naturgetreu wirkenden Farbwerte sind in die Grundfarben rot-gelb-blau zerlegt und auf separaten Platten angelegt. Bei der von ihm angewandten Aquatinta-Technik wird zunächst auf drei polierten Kupferplatten Asphaltstaub aufgeschmolzen. Anschließende Säurebäder schaffen zwischen den Staubkörnern fein gerasterte Vertiefungen in den Platten, die später Druckfarbe aufnehmen. Durch wiederholte Ätzvorgänge und Abdecken von Partien mit säurefestem Lack entstenen in den Kupferplatten Reliefs, die im Druck unterschiedliche Farbintensitäten erzeugen. In bis zu zwanzig Arbeitsgängen können so zarte Farbabstufungen erzielt werden. Herbei muß mit feinstem Werkzeug und größter Sorgfalt gearbeitet werden, um alle Details präzise darstellen zu können. Auch muß man im Vorhinein wissen, wie hoch welcher Farbanteil sein muß, um die gewünschte Mischfarbe zu erzielen. Denn das fertige Bild in all seinen Mischtönen entsteht erst auf dem Blatt durch Übereinanderdrucken dieser drei Platten mit ihren Grundfarben. Hinzu kommt das Weiß des Blattes, das den lasierenden Farben besondere Leuchtkraft verleiht und für besondere Lichter ganz frei bleibt. Günther Hermann hatte so in jahrelanger Erfahrung die Technik des Dreifarben-Druckes für sich perfektioniert. Die Auflagen blieben klein, damit die feine Qualität der Arbeiten gewahrt bleibt, denn die Druckplatten sind einer rashchen Abnutzung ausgesetzt.

Malerei in Öl und Aquarell
Mit der gleichen Detailfreude entstanden auch Unikate in Aquarell-Technung oder in Öl und Acryl auf Leinwand. Auch hier hatte er besondere Techniken entwickelt. So legte er die Vorzeichnung bei Aquarellen etwa mit Aquarellstiften an, die dann in der Ausführung nahtlos im Bild aufgeganten ist. Gemälden in Öl und Acryl verstand er, mit einer Grundierung aus Kreide und Quarzsand besondere Platizität und Leuchtkraft zu verleihen. Das Licht, das ein wesentliches Gestaltungselement seiner Kunst war, scheint den Farben inne zu wohnen.

Alle Geheimnisse sollen nicht verraten werden und die Faszination für die Technik soll den Blick auf das Bild nicht verstellen. Das Ergebnis zählt - und das ist anmutig und schön - und wiedererkennbar. Nicht nur die Darstellung ist realistisch, auch die Orte sind real. Das weckt Lust, diese schönen Orte selbst aufzusuchen und in ihrem unbeschwerten Sonnenschein zu genießen.

Günther Hermann

- 1956 in Gießen geboren

- 1978 - 1984 Hochschule für Bildende Künste, Städelschule Frankfurt am Main - Malerei bei Prof. Johannes Schreiter

- Seit 1980 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

- Seit 1981 Dozent an der VHS Gießen - Malerei und Radierung

- Seit 1984 freischaffender Maler und Grafiker

- 1985 - 1995 Gründungsmitglied der Produzentengalerie 42 in Gießen

- 1981 - 1996 Gründungs- und Vorstandsmitglied im BBK - Mittelhessen e.V.

- Seit 1993 Atelier und Radierwekstatt in Frohnhausen/Lahn

- 1996 - 2009 Vorstandsmitglied im Oberhessischen Künstlerbund Gießen e.V.

- 2005 - 2007 Lehrauftrag am Institut für Kunstpädagogik Universität Gießen

- 16.12.2020 Günther Hermann stirbt im Kreis seiner Familie

G Hermann 06 Duenenlandschaft1 1000x700px

Günther Hermann, Dünenlandschaft

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
von Günther Hermann unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Günther Hermann

HW Neitzel Portrait SW 300x360px

H.W. Neitzel

H. W. Neitzel hat die Zeit des Wirtschaftswunders und Wiederaufbau als Grafikdesigner und Art Director nicht nur miterlebt, sondern durch sein kreatives Schaffen wesentlich mit geprägt.Nach Kriegsende war eine optimistische Stimmung die elementare Voraussetzung für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung. Hierzu hat H.W. Neitzel durch sein hohes künstlerisches Talent mit innovativen Gebrauchsgrafiken für illustrierende und plakative Werbung Maßstäbe gesetzt.

Als Autodidakt gehörte H.W. Neitzel neben den Künstlern Grimm, Lawrence, Land und Fischer mit zu den damals fünf bekanntesten und gefragtesten Grafikdesignern in Deutschland. In den Nachkriegsjahren war kreatives Schaffen in der Werbebranche zwingend verbunden mit der Fähigkeit die in hoher zeichnerischen Qualität erstellten Werbegrafiken auch technisch als druckfertige Vorlagen umzusetzen. Die visuelle Unterstützung im Werbebereich erforderte bis Ende der 70er Jahre noch den vollständigen Künstler, H.W. Neitzel beherrschte diese Klaviatur eines Kreativen mit technischem Können bestens! Nach Aussage von H.W. Neitzel waren die Nachkriegszeiten nicht nur vom Verkauf und Profit geprägt. Die motivierende Freude am Neubeginn, und zu spüren, dass es wieder„aufwärts ging“, waren inspirierende Kräfte.

Noch heute ist in den Werken von Art Director H.W. Neitzel deutlich sichtbar, ob in Werbeanzeigen oder in seinen Plakatwerbungen, dass handwerkliche und künstlerischeSpitzenleistungen die Voraussetzungen waren, mit ihrer optimistischen Hinstimmung den Menschen Mut zu machen und den beginnenden Aufschwung zu erleichtern.

Werner Neitzel bei TV Oberfranken

Ausstellung in der Projektgalerie Ketschengasse 17

H.W.Neitzel

- geboren 1928

- besucht Gymnasium in Dresden

- 1950-1953 Ausbildung zum Grafik Designer, Offsetdrucker und Werbefachmann in Bielefeld, Modezeichnungen

- 1954 Wechsel nach Nürnberg, u.a. Graphische Arbeiten für Grundig

- 1955-1960 Werbeberater und Beeinflussung des Firmenimages bei Lowe Opta in Kronach

- ab 1960 freiberufliche Tätigkeit als Mode-Grafikdesigner, Spezialist für Modegrafik, Modezeichnungen für fast alle namenhaften Konfektionskaufhäuser Westdeutschlands, Grafikarbeiten in Fachzeitschriften und Anzeigenserien (z.B. Quelle); Konzeption und Gestaltung von Werbekampagnen (z.B. Haribo, Nestlé)

- 1970 Neubau und Eröffnung eines eigenen Foto-Studios

- 1980 Umzug nach Coburg

- 1994 Gründung Neitzel-Creation - individualisierte Multifunktionsverpackungen

 

Werner Neitzel DORNBUSCH BOWLER Federzeichnung auf Papier 24x60cm

H.W. Neitzel  DORNBUSCH  .  HEMDEN MIT LONDONER KRAGEN  .  1965
Reinzeichnung für Plakatwerbung in Tusche auf Papier  .  24 x 60 cm

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