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Galerie Späth Ausstellungen Rückschau

Galerie Späth · Ausstellungen Rückschau

Wieland Prechtl

12.07. - 12.08.2017
ENTRÜCKUNG
Studio-Ausstellung im Foyer der VR-Bank,
Theaterplatz, Coburg

Musik und Malerei
im Rahmen der KLANGGRENZEN
2. interdisziplinäres Kammermusikfestival Coburg

Neun imaginäre Landschaften von Wieland Prechtl
verschmolzen am Vernissage-Abend in ihren Farbtönen
mit den Klangfarben von drei Kompositionen:
Johann Sebastian Bach: 1. Suite für Violoncello G-Dur, BWV 1007
Wolfgang Amadeus Mozart: Duo für Violine und Viola, KV424
Arnold Schönberg: 2. Streichquartett, op.10

Es spielten:
Martin Emmerich, Violine - Daniela Steinmetz, Violine, Andreas Hilf, Viola - Heiner Reich - Violoncello - Kora  Pavelic, Gesang

Mehr zur Konzertreihe unter:
http://www.klanggrenzen.de/home

Prechtl-Wieland/Prechtl-Out-of-the-dark-V-Mischtechnik-auf-Hartfaser-140x100cm

Wieland Prechtl
OUT OF THE DARK - V
Mischtechnik auf Malplatte  .  140 x 100 cm

JÜRGEN GÖRG

4. Mai - 3. Juni 2017
Ausstellung in der Galerie Späth,
Wiesenstraße 22, Coburg

Bereits 2006 und 2013 war Jürgen Görg bei uns zu Gast. Er hat durch seine Kunst und seine Persönlichkeit treue Freunde in Coburg gewonnen. Jürgen Görg feiert international Erfolge. Sein Fokus richtet sich in den letzten Jahren zunehmend auf Großbritannien und Florida/USA. Umso mehr freuen wir uns, dass der Künstler auch 2017 unserer Einladung nach Coburg gefolgt ist.

Juergen-Goerg-Behind-the--Curtain-Oel-auf-Leinwand-120-x-100

Jürgen Görg
BEHIND THE CURTAIN
Öl auf Leinwand  .  120 x 100 cm

Bodo W. Klös & Angelika Littwin Pieper

24. November - 23. Dezember 2016
Ausstellung in der Galerie Späth,
Wiesenstraße 22, Coburg

Angelika Littwin-Pieper
AUGENBLICK - Skulptur
Die in Toronto und München ausgebildete Künstlerin wurde von Lothar Günther Buchheim als femininer George Grosz bezeichnet.  Aus Schwemmholz, Keramik und Bronze schafft sie mit Witz und scharfer Beobachtungsgabe Charakterfiguren von bestechender Ausdruckskraft. Absurdes, Humoristisches, Zeitkritisches, aber auch Schmerz, Wissen und kontemplative Ruhe kennzeichnen ihre altmeisterlich erscheinenden Skulpturen.

Bodo W. Klös
SCHUHTICK - Graphik
Der für seine Raben und Akte bekannte Künstler widmet sein aktuelles Buchobjekt dem Schuh. Es ist eine auf Papier gebrachte Ode an die Welt der Schuhe - vom elegant-erotischen High Heel bis zum derben Wanderschuh, dem der Träger auf langen Touren seinen besonderen Charakter einbeschrieben hat. Neben dem raffiniert ausgestattetem Buchobjekt wurden Zeichnungen und Druckgraphik präsentiert.

Littwin-Pieper-Angelika/Littwin-Pieper-3Damen
Bodo-Kloes-JosefinesSchuh-Mischtechnik-auf-Papier

James Francis Gill

29. September – 29. Oktober 2016
MASTER OR POP ART
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Sowohl das Coburger Tageblatt wie auch die Neue Presse Coburg haben uns mit Ihren niveauvollen Beiträgen dankenswerter Weise unterstützt:

"Marilyns Lippen brennen weiter" CT Coburg
eine wunderschöne und sehr bildhaft beschreibende Headline im „Coburger Tageblatt“ von Feuilleton-Redakteurin Carolin Herrmann - Sie hat es auf den Punkt gebracht. James Francis Gill hat mit seiner Performance hier in Coburg alle Erwartungen der Besucher in der Galerie-Späth noch übertroffen, die „brennenden Lippen von Marilyn“ waren Wirklichkeit - James Francis Gill hat es uns gezeigt.

"Vertraute Gesichter in neuen Metamorphosen" NP Coburg
Redakteur Dieter Ungelenk, Neue Presse, schreibt von „vertrauten Gesichtern und neuen Metamorphosen“ und Sätze von J.F. Gill wie: „Ich war plötzlich unter den TOP 20“ erzählt Gill, und lächelt dabei so entspannt und allürenfrei, wie es wohl nur einer kann, der auf dem Boden geblieben ist…

Danke für die tolle redaktionelle Betreuung !

Galerie Späth Rückschau Ausstellung James Francis Gill

Galerie Späth, das Video zur Ausstellungseröffnung

mit James Francis Gill und seiner Betrachtung zur "Coburger Bratwurst" ...
Wir bedanken uns beim BR für die Überlassung des Videos zur Ausstellungseröffnung.

Martine Neubrand

10. Sept. 2017
LIVE-PERFORMANCE
Coburger Museumsnacht 2016
NACHT DER KONTRASTE
"Unsere Welt: fremd und vertraut"

Die eslässische Künstlerin Martine Neubrand performte auf Einladung der Galerie Späth mehrere Acts an unterschiedlichen Orten. Sie setzte insbesondere mit ihrer Performance in der "Reithalle" gemeinsam mit dem Ballettensemble des Coburger Landestheaters einen Höhepunkt der Museumsnacht.

Martine Neubrand entwickelt in ihrer Kunst aus "fremden" abstrakten Farbspuren und Linien, die sie spontan auf die Malfläche wirft, Formen, die uns "vertraut" erscheinen: Weibliche Rundungen und Gesichter mit ausdrucksvoll blickenden Augen. Das geschieht in einer verblüffenden Geschwindigkeit. Dabei lässt sie sich von kraftvoller barocker Opernmusik inspirieren und leiten. So wird der Entstehungsporzess eines Bildes selbst zum Kunstwerk.

Bei vollem Haus, inspirierender Musik und einem mitgehendem Publikum brachte sie in souveräner Art und mit großer Spontanität ausdruckstarke Zeichnungen zu Papier. Hier Bilder ihrer Performances und im Interview mit iTV-Coburg.

Martine-Neubrand--Performance-auf-dem-Schlossplatz--Museumsnacht-Coburg-2016
Martine-Neubrand--Performance-im-Landestheater--Museumsnacht-Coburg-2016
Martine-Neubrand--Interview-mit-iTV-Coburg--Museumsnacht-Coburg-2016

Detlev Bertram, Glaskünstler

September 2016

Galerie Späth, Detlev Bertram zeigte "Glas-ART"


Glaskunst von Detlev Bertram im Palmenhaus
.
Das Grünflächenamt der Stadt Coburg hat der Galerie Späth und ihrem Künstler Detlev Bertram im Rosengarten Tür und Tor geöffnet. Ein schönerer Ort für diese sehenswerte Ausstellung hätte nicht gefunden werden können. Glas, Kunst, Pflanze und Licht gehen hier eine innige Verbindung ein. Ohne die schützende Glashülle des Palmenhauses wären die wertvollen Pflanzen in unseren Breiten nicht überlebensfähig. Das mundgeblasene Glas der Objekte von Detlev Bertram trägt aufgrund der handwerklichen Herstellungsweise Strukturen in sich, die ganz organisch wirken, die jede Scheibe einzigartig machen.

Das Licht belebt beide:
lässt Pflanzen wachsen und bringt das farbige Glas zum Leuchten. 


Galerie Späth - Event - Detlev Bertram

Werner Neitzel

31. 05. - 09. 07. 2016
WERBEGRAPHIK DER 1960er UND 1970er JAHRE
Werkschau in der Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

Werner Neitzel ist einer der renommiertesten Werbe- und Graphikzeichner Deutschlands. Der inzwischen über 80-jährige, heute in Coburg lebende Altmeister hat in den 1960er und 1970er Jahren die Plakatkunst entscheidend mit geprägt. Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als "gebundene Kusnt". Von Seiten der Auftraggeber war er an klare Vorgaben über das Produkt gebunden - das Design der Werbebotschaft stand ihm aber weitgehend frei. Mit seiner gestalterischen Handschrift, die variationsreich von skizzenhafter Leichtigkeit bis zu fein ausgearbeiteten Bildern reicht, hat er den Geist der Zeit getroffen - und mit bestimmt. Das beweist sein Erfolg. Seine Plakate hingen an jeder Litfaßsäule. Er hat für viele große Häuser gearbeitet und ihr Erscheinungsbild mit geprägt - etwa Seidensticker, Dornbusch, Loewe Opta, Tucher, Stollwerck, Schloss Vaux u.v.A.

Anlässlich der Coburger Designtage 2016 widmeten wir Werner Neitzel eine Werkschau in unserer Galerie Ketschengasse 17 in Coburg. Angesichts ausgewählter Beispiele seiner unglaublich vielen und vielseitigen Arbeiten, überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren wurde die positive Aufbaustimmung und die Lebensfreude der Wirtschaftswunderzeit wieder lebendig. Die Ausstellung wurde ergänzt durch veredeltes Gebrauchsglas, das die Designerin Ursula Neitzel in den 1980er Jahren im Glaswerk Schmiedefeld (Thür.) entworfen hat.

Neitzel-Ausstellungsfahne-2016

MIHO

18. Februar - 19. März 2016
UNDER COVER

INTOXICOLOURED MUSIC STARS BY MIHO & ALBUM COVER ART
Ausstellung Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

Vinyl Spezial
mit KuKi Lichtenfels
Plattenbörse - Plattenwaschen - Beratung
Donnerstag, 17. März 2016

MIHO - Pseudonym eines Künstlers, der unerkannt bleiben möchte. Seine Bilder treten dafür um so mehr hervor und sorgen schon in weiten Kreisen für Furore. In großen Formaten bannt er Persönlichkeiten, die uns prägten, auf die Leinwand. Seine Farben - und nocht selten auch die Züge seiner Progagonisten - sind wild, rauschhaft, geradezu extatisch. Dementsprechend nennt er seinen Stil "intoxicolorisch". Damit trifft er insbesondere mit seinen Portraits von Rockstars genau ins Schwarze. Darstellung, Idol und Legende steigern sich gegenseitig zu einer geradezu explosiven Wirkung.

Den gemalten Music Stars ist eine museale Sammlung originaler Plattencover gegenübergestellt. Seit der Renaissance des Vinyls genießen auch die Hüllen der Platten wieder besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Sie sind nicht nur Ausdruck ihrer Zeit. Viele sind legendär, haben Kult, ja Kunststatus. Für die gezeigte Album Cover Art zeichnet KuKi Lichtenfels e.V. verantwortlich. Die Cober sind Schätze, die aus Privatsammlungen zur Verfügung gestellt wurden. Begleittexte bieten Informationen über deren Geburtsstunden und so manches Detail, das damit zusammenhängt.

miho-Ausstellungsfahne-2016

Martine Neubrand

24. Sept. - 24. Okt. 2015
la FEMME

Ausstellung in der Galerie Späth
Remise, Wiesenstraße 22, Coburg

Vollblutkünstlerin
Am 24. Sept. 2015 konnten die Vernissage-Gäste in Martine Neubrand eine wahre Vollblutkünstlerin kennenlernen. Die 1951 geborene Mulhouserin hat sich nach Aufenthalten an verschiedenen Orten in Frankreich, auf den Kanarischen Inseln und im Tessin 1983 der Künstlergruppe "Arc-en-ciel" (Regenbogen) angeschlossen und später im Elsass ihr eigenes Atelier gegründet. Neben der Malerei, die die charismatische Künstlerin als nur eines ihrer Ausdrucksmittel nennt, improvisiert sie mit Synthesizer und nonverbalem Gesang und widmet sich - wen wundert´s - leidenschaftlich der französischen Kochkunst. Sie verkörpert das, was Oscar Wilde mit den Worten zum Ausdruck gebracht hat: Die Künste haben einen Zweck, nämlich den, der höchsten Kunst zu dienen - der Kunst zu leben.

Ihre Bilder entstehen in einem Fluss voller Lebendigkeit und Energie. Entsprechend arbeitet sie auch nicht mit langsam trocknenden Ölfarben, sondern mit Acryl und Kreide, vorzugsweise auf Karton, der für die Leidenschaftlichkeit ihrer Arbeitsweise bestens geeignet ist. Leinwände, die in einem früheren Dasein auch Laken oder Tafeltücher gewesen sein können, erfordern eine größere Zurückhaltung. Auf diesen Malgründen entstehen Arbeiten von großer Innigkeit.

Die Malerei ist von Musik kaum zu trennen. Die Musik ist ihr sowohl melodische Inspirationsquelle als auch Befreiung vom Gewicht des Alltags sowie rhythmischer Motor der malenden Hand. Wer ihre Bilder sieht, versteht das und wer ihre Painting-Performance gesehen hat, konnte es erleben. Aus anfangs rein intuitiv auf den Malgrund geworfenen Flächen und Linien entwickelt sie weibliche Rundungen, Gesichter und ausdrucksstarke Augen. Das passier auf geradezu verblüffende Weise von einem Augenblick zum andern.

Finissage mit Painting-Performance
Um allen, die die Vernissage verpasst habe - und allen die das Erlebnis wiederholen wollten - Gelegenheit zu bieten, folgte Martine Neubrand unserer Einladung erneut, um im Rahmen einer Finissage am 22.10.2015 eine zweite Painting-Performance darzubieten.

Martine-Neubrand-Ausstellungsfahne-2015

Prof. Ottmar Hörl

12. September 2015
VENUS
Installation im ersten Burghof der Veste Coburg
anlässlich der Coburger Museumsnacht 2015
NACHT DER KONTRASTE
"Starke Frauen, starke Töne"

Prof. Ottmar Hörl, Konzeptkünstler und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ist durch seine spektakulären Installationen weltweit bekannt geworden. Seine VENUS hat er erstmals 2005 in Offenburg präsentiert. Sie feierte 2015 ihren 10. Geburtstag auf der Veste Coburg.

Ottmar Hörls Skulpturen können in unserer Galerie erworben werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ottmar_Hörl

Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-I
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-II
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-III
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-IV

Monika Steinitz

20. Juni - 18. Juli 2015
MOPSART
Ausstellung anlässlich des 3. Coburger Mopstreffens
Galerie Späth in der Remise

"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber nicht sinnvoll" (Loriot)
Monika Steinitz´ Universum wird weitgehend vom Mops bevölkert. Die Gemälde in kraftvollen Farben und klaren Konturen stehen für eine eigenwillige künstlerische Position. Ihre MopsArt betört durch hintersinnigen Witz ebenso wie durch das neckische Spiel mit Assoziationen. Damit wird sie dem Wesen des Mopses in vollkommener Weise gerecht.

Die Künstlerin hat ihre Modelle zu Hause. Die dreifache Mopsbesitzerin und leidenschaftlich Sammlerin setzt ihr zentrales Motiv in immer neue Zusammenhänge, oft aus ihrem persönlichen Umfeld - sowohl inhaltlich im Spiel mit Begriffen in ihren Bild-Titeln, als auch malerisch. Der Mops bzw. die Möpsin tritt in mitunter surrealer Zusammenstellung mit Objekten, Landschaften, Zitaten klassischer Kunst oder bedeutungsvollen Emblemen zugleich als Protagonist und fragender Kommentator auf: Der Fachmann staunt und der Mops wundert sich...

Verwurzelt in der naiven Kunst, arbeitet die Künstlerin zunehmend mit Elementen der PopArt. Dies sind insbesondere die Reihung der Motive durch Wiederholung und Variation und die Verwendung von reinen, klaren Farbflächen. Dabei sind Serien mit dem gleichen Motiv in unterschiedlichesten Farbstellungen auch gelegentlich in einem Gemälde konzentriert, in dem das Leitmotiv seriell in Reihung auftritt. Doch anders als bei den bekannten PopArt-Künstlern, die ihre Serien im Siebdruckverfahren herstellen, ist bei Monika Steinitz alles liebevoll von Hand gemalt. Die seltene Mischung von herzlich-inniger Naivität und herausfornder Poppigkeit, subtil gewürzt mit feinsinnigem Humor und einer Prise Selbstironie macht die Kunst von Monika Steinitz zu etwas Besonderem, das nicht nur Mopsliebhaber begeistert.

3. Coburger Mopstreffen 2015
Eröffnung Sa, 20. Juni, 10.00 Uhr
durch Nora Meixner und Monika Steinitz in der Galerie Späth
anschließend Mops-Spaziergang durch die Innenstadt
zur Buchhandlung Riemann mit Begleitprogramm

Ein Team von ITV war mit vor Ort. Hier geht´s zum Beitrag:
http://www.itv-coburg.de/kein-mops-kam-in-die-kueche

Monika-Steinitz--Ausstellungsfahne-Galerie-Spaeth-2015

Claudio Malacarne

23. Apr. - 23. Mai 2015
GIARDINI
Ausstellung´6
Galerie Späth in der Remise

Gärten
Gärten sind ein bezeichnendes Sujet im Kunstschaffen von Claudio Malacarne. Seine Liebe zu allem Lebendigen und zur Schönheit von Licht und Farbe findet darin besonderen Ausdruck. In kühnen, dennoch immer von hohem Geschmack getragenen Zusammenstellungen reiner Farben und breitem Pinselduktus führt er uns in seiner Malerei das Licht südlicher Sonne vor Augen. Er zeigt uns, wie es durch das Blätterdach eines Baumes dringt und wie es von schimmerndem Laub oder auf bewegten Wasserflächen vielfach gebrochen und reflektiert wird. Selbst seine Schatten leuchten wie dunkleres Licht.

Im Gegensatz zu fortschreitender Zerstörung von Natur und Landschaft ist für Claudio Malacarne das Bild der Gartenidylle ein Symbol für die ersehnte Einheit von Mensch und Natur. Im Schmuck sorgfältig kultivierter, üppig gedeihender Gewächse ist der Garten ihm eine Oase der Ruhe und inneren Einkehr. Geschützt vor den Unbilden des Allgags ist der Garten Rückzugsort der Natur, Hort der Schönheit des Lebens, der alle Sinne berührt und darüberhinaus auch Leben schenkt - mit seinen Früchten, Düften und reiner Luft zum Atmen.

Gärtner - gleich ob mit Spaten oder Pinsel - gelten als glückliche Menschen, die im Einklang mit sich selbst und mit ihrer Welt stehen. Mit seinen Gartenbildern möchte uns Claudio Malacarne an diesem Glück teilhaben lassen, indem er uns die Poesie und die Kostbarkeit von Baum, Strauch und Blume vor Augen führt. Darüberhinaus möchte er uns motivieren, auch selbst mehr zu "Gärtnern" unserer Welt zu werden.

Glück und Gelassenheit
Der Ausdruck von Glück und Gelassenheit, gepaart mit hoher Würde, zeichnet auch seine figürlichen Sujets aus. Bekannt ist er vor Allem für seine Gemälde von Kindern, die in kristallklarem Wasser spielen - Inbegriff von Unbeschwertheit und Hingabe an den Augenblick. Eindrucksvoll sind auch seine Tiere, die er in der Reinheit ihres Daseins in leuchtenden Farben protraitiert.

Malacarne-Claudio/Fahne-2015

Bodo W. Klös

20. Nov. - 31. Dez. 2014
HOMMAGE AN BOB DYLAN - und mehr...
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Der Graphiker Bodo W.
Bodo W. Klös ist v.A. in Frankreich und Deutschland bekannt und geschätzt für seine Arbeiten aus den Tehmenkreisen Rabe und Akt. Hier setzt er mit feinem Strich und Augenzwinkern die großen Freuden ebenso wie die kleinen Unzulänglichkeiten des Daseins lustvoll ins Bild. Wein, Weib und Gesang: neben - vorwiegend französisch geprägten - Tafelfreuden gehört seine Liebe aber auch der Musik. Seit einigen Jahren entsteht eine fortlaufende Serie von Musiker-Portraits, aus der Bob Dylan mit einem eigenen, noch offenen Zyklus besonders herausragt. "Dylan hören, ist wie heimkommen", bekennt Bodo W. Klös.

Klös und Dylan begegnen sich nicht nur auf dem Gebiet der Musik, sondern auch auf dem der Literatur. Die Brücke bildet Arthur Rimbaud. Beide haen sich von Rimbaud inspirieren lassen. Von ihm ist der Aphorismus "Ich ist ein anderer" überliefert. Die Wandelbarkeit des "Ich", das Aufgeben und die Neufindung der eigenen Persönlichkeit unter veränderlichen Prämissen ist ein wesentlicher Zug im Leben Rimbauds wie Dylans.

Bür Bodo W. Klös ist dies der Kern mehrerer Werkreihen. Die über Bob Dylan bildete mit 24 Graphiken, die von der Musik und den Texten dieses großartigen Musikers und Poeten inspiriert ist, den Schwerpunkt der Ausstellung mit insgesamt 72 Arbeiten.

In diesem Zusammenhang gehören auch Serien und Einzelblätter, in denen er sich mit der Maskerade, dem Theater und der Bühne, auf der wir täglich agieren, auseinandersetzt.

Es entstehen beispielsweise Radierungen mit variierten Übermalungen, in denen jede eine andere Gemütslage ausdrückt oder Serien mit Portraits aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Dargestellten. Besonders raffiniert sind Serien, in denen die Druckplatten fortlaufend überarbeitet und mit neuen Elementen mehr und mehr bereichert werden - bis zur völligen Auslöschung des Erkennbaren im Gestöber alles überwuchernder Lineaturen. Hier wird ein Vanitas-Gedanke ganz deutlich, der in den Arbeiten Bodos bei allem Humor immer irgendwo präsent ist und mit der er eine pholosophische Tiefgründigkeit in seine sonst lebensbejahenden und genussfreudigen Werke legt.

Bei alle dem ist Bodo sich selber treu geblieben. Er hat seine Radier- und Zeichentechnik in jahrzehntelanger Arbeit vervollkommnet und sich so einen bedeutenden Rang unter der Gilder der Graphiker erobert. Man erkennt ihn wieder und freut sich, wenn man ihn sieht - in seinen Werken wie in seiner Person. Und so hießen wir ihn nun schon zum siebten Male in unserer Galerie herzlich willkommen.

Zur Ausstellungseröffnung bot Bodo W. Klös eine Druckvorführung an der Handpresse dar. Aufgelegt wurde ein Blatt mit dem Titel "Trescouvieux", das - wen sollte es wundern - aus dem Entwurf für ein Weinetikett hervorgegangen ist.

Bodo-W-Kloes--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spth

JANOSCH

25. Sept. - 25. Okt. 2014
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Janosch
- dieser Name öffnet Herzen und ruft Erinnerungen wach an den gelb-schwarz gestreiften Tiger, der seinen Freund, den kleinen Bären und ihrem langen Weg nach Panama. An Onkel Poppoff, der auf Bäume fliegen kann oder die Maus Schimanski, die unglaublich viel Kraft in der rechten Pfote hat. Seine Kinderbücher handeln von Freundschaft und Liebe, von kleinen Tieren, für die das Wenige, was sie haben, das große Glück bedeutet. Rund 300 Bücher schrieb und zeichnete der Kinderbuchautor, Schriftsteller und Illustrator. In seinen Geschichten spiegelt sich oft sein Seelenleben wider, wenn er von den starken Kleinen, den Außenseitern und Kautzen erzählt, die sich mal anrührend, mal mutig und oft sehr weise durchs Leben schlagen.

Doch Janosch schreibt und malt nicht nur Kinderbücher, zu seinem Werk gehören auch Radierungen und Grafiken aus dem Erwachsenenleben: oft erotisch, kritisch und fast immer liebevoll. Als Zeichner schaut der Künstler hinter die Fassaden seiner Mitmenschen und seiner eigenen Haut: in seinen Bildern grantelt er über die selbst empfundene Dominanz des weiblichen Geschlechts oder prangert die erdrückende, emotionale Last seiner katholischen Erziehung an.

Janosch ein verhinderter Romantiker?
Viele Zeichnungen erzählen von seiner erlebten Verzweiflung und unerfüllter Sehnsucht, aber auch von der Suche nach Liebe und Klarheit. 170 seiner eindrucksvollsten Radierungen und Unikate zeigt die Galerie Späth von 24. September bis 25. Oktober 2004 in der Remise in Coburg. Darunter auch Unikate und Motive, die bisher noch nicht öffentlich gezeigt wurden. Janosch nennt sich selbst einen Aussteiger, Anarchisten und bekennenden Autisten, der sich eigentlich schon vor drei Jahren in den Ruhestand seiner Hängematte verabschieden wollte, passen zum 80sten Geburtstag. Aber Stillstand ist nicht sein Geschäft - seit einem Jahr zeichnet Janosch eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin und setzt sich als "Wondrak" mit dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen auseinander.

Text: Ires Kroon-Lottes, Dipl. Journalistin

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Jörg Länger

13. Sept. 2014
LÄNGER BEI SPÄTH
Ausstellung Schloss Ehrenburg - Weißer Saal
im Rahmen der Coburger Museumsnacht
NACHT DER KONTRASTE
"Sein und Schein"

ab 15. Sept. - 11. Okt.
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Joerg-Laenger--Barfuperfornance-2014--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--KurzueberLaenger--Galerie-Spaeth
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Claudio Malacarne

22. Mai - 21.- Juni 2014
I SENSI LIQUIDI
Ausstellung ´5
Galerie Späth in der Remise

Licht und Farbe
Kaum einer versteht es wie Claucio Malacarne, Lichtbrechungen, Spiegelungen und Reflexe des Sonnenslichtes auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen.

Unbekümmert um allzu exakten Naturalismus setzt er mit breitem Pinselduktus reine Farben hoher Leuchtkraft gegeneinander. Getragen von einem erlesenen Geschmack sind seine Bilder in ihrer harmonischen Farbenpracht erfüllt von südlichem Licht und Wärme. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht. Nicht selten arbeitet er mit skizzenhaften Elementen und erreicht damit eine besondere Dynamik und Spontaneität.

Das Wasser als Element ist ihm Sinnbild des Lebens. Seine jugendlichen Figuren, die sich im Wasser tummeln, sind Ausdruck von Ungeschwertheit und Lebensfreude. Claudio Malacarne gelingt es in seiner Kunst, ein Gefühl der reinen Freude und einer inneren Gelassenheit einzufangen, wie wir es sonst nur in südlich-sonnigen Ferientagen zu finden hoffen.

Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigkeit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Und damit gewinnt er Freunde und Kunstsammler in Europa und in den USA

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

FREIZÜGLICHKEITEN

13. Feb. - 15. März 2014
Ansichten zum Thema Akt
mit Werken von:

Jost Heyder . Bodo W. Klös . Martin Konietschke . Jolanta Groffik . Torsten Paul . Florian Tschernitschek . Jürgen Görg . James Rizzi . Anne Friederichsen . Dagmar Zemke . Leila Kazemi . Liliana Merlin-Frevel . Walter Bauer

Freizueglichkeiten--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

James Rizzi

11. Okt. - 31. Dez. 2013
verlängert bis 31. Jaan. 2014
RETROSPEKTIVE
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Bereits 2008 war James Rizzi mit einer umfangreichen Ausstellung bei uns zu Gast. Damals durfte er sich im Goldenen Buch der Stadt Coburg verewigen - sicher einer der ungewöhnlichsten und wertvollsten Einträge überhaupt.

2012 wollte er uns erneut besuchen, doch dazu kam es tragischerweise nicht. Weihnachten 2011 starb er völlig überraschend in seinem New Yorker Atelier mit 61 Jahren.

Wir widmeten ihm eine umfangreiche Retrospektive mit 140 Werken aus seinem Nachlass, darunter auch ältere Originalgraphiken, die bei uns erstmals öffentlich gezeigt wurden. Stellvertretend eröffnete Bernd Feil, langjähriger Freund und Editeur Rizzis, die Ausstellung.

James-Rizzi--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

JÜRGEN GÖRG

7. Nov. - 7. Dez. 2013
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Grazile Eleganz
Jürgen Görg feiert in seinen Werken die Anmut und Sinnlichkeit der Frau. Er setzt seine Modelle als jugendlich zarte Figuren in feinem Linienduktus und delikater Farbigkeit in Szene. In seiner skizzenhaften, gleichwohl dynamischen wie zurückhaltenden Darstellung deutet er mehr an, als er ausformuliert. Er lässt eine erotische Komponente, die Teil vieler seiner Arbeiten ist, nur fein anklingen, nie beherrschend für das Bild werden. Damit verleiht er der Phantasie Flügel, er evoziert Stimmungen, erzählt Geschichten.

Gleiches gilt auch für seltene Stilleben und Blumendarstellungen. Er entwickelt seinen Stil, der die Schönheit kultiviert und selbst alltägliche Sujets auf eine sphärische Ebene hebt.

Seine Werke sind Ausdruck von graziler Eleganz udn verhaltener Sinnlichkeit. Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Juergen-Goerg--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Uli Präcklein

7. Juli - 8. Aug. 2013
verlängert bis 31. Aug. 2013
SAMBA?
COBURG - BRASILIEN - LEBENDIGE GESCHICHTE
Austellung auf Schloss Callenberg


Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha lud ein:
Schloss Callenberg öffnete seine Türen zu einer besonderen Fotoausstellung als Begleitung zum Sambafestival in Coburg. In diesem Rahmen zeigte die Coburger Fotografin Uli Präcklein (Logen Five) in den historischen Räumen von Schloss Callenberg großformatige Aufnahmen aus einzigartigen Perspektiven.

Entstanden sind die Bilder bei einem Fotografieprojekt über das Sambafestival 2011 in Zusammenarbeit mit Rolf Beyersdorf (Terra Brazil). Ein Bildband dazu ist erhältlich. Die Ausstellung bezog unter dem Titel "Coburg-Brasilien - lebendige Geschichte" die gemeinsame Geschichte von Coburg und dem brasilianischen Kaiserhaus mit ein.

Die Ausstellung wurde initiiert von Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha und von Rolf Beyersdorf, Terrabrazil. Unterstützend wirkten mit: VR-Bank Coburb eG, Deutsch-Brasilianische Gesellschaft, printlive, logan five, Galerie Späth

Uli-Praecklein--Ausstellungsplakat-2013--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

25. April - 25. Mai 2013
I COLORI DELLA LUCE
DIE FARBEN DES LICHTS
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Licht und Farbe
Die Bilder Claudio Malacarnes rufen ein Gefühl der reinen Freude hervor. In ihrer harmonischen Farbenpracht, gepaart mit einem erlesenen Geschmack führen sie uns eine  Welt vor,  wie wir sie uns erträumen: paradiesisch, lichtdurchflutet, voller Wärme und von großer innerer Gelassenheit. Im freien Spiel zwischen Naturalismus und Abstraktion setzt der Künstler mit breitem Pinselkuktus reine Farbflächen gegeneinander. In manchen Arbeiten sind Farbflächen durch dunkle Linien gefasst, die den Gemälden einen mosaikartigen Charakter verleihen und die Leuchtkraft der Farben noch steigern. In anderen ist das Motiv nur im Bildzentrum fokussiert - nach außen zerstiebt alles in Farbe und Licht.

Kaum einem wie ihm gelingt es in seinen Schwimmbad- und Strandszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichts auf der bewegten Wasseroberfläche einzufangen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigleit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Eva Hoffmeister - Skulpturen
Günther Hermann - Graphik und Malerei

7. März - 6. April 2013
BAUMGESTALTEN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Eva Hoffmeister
Im Zentrum der künstlerischen Arbeiten Eva Hoffmeisters steht die Skulptur. Treibholz, gesammelt in den Auwäldern an Rhein und Neckar, verarbeitet die Künstlerin mit Köpfen und Gliedmaßen aus keramischem Material zu ausdruckstarken Gestalten. In ihrer unverfremdeten Naturhaftikgeit erscheinen sie wie tänzerisch leichte Erd- und Waldgeister, die sich aus dem Reich der Phantasie in die Realität verirrt haben.

Konsequenterweise hat sie das Spiel mit Assoziationen, Materialien, Bewegtheit und erzählerischen Elementen zum Marionettenbau geführt. Dabei gestaltet sie individuelle Charaktere mit portraithaften Zügen, sogar als Auftragsarbeiten. Für die Ausstellung in der Remise hatte sie eigens ein porminentes Paar kreiert: Queen Viktoria und Prinzgemahl Albert. Sie wurden im Rahmen eines improvisierten Stücks zur Vernissage vorgestellt.

Günther Hermann
Günther Hermann entführt uns in eine lichtdurchflutete Bilderwelt, die von üppig grünender Vegetation geprägt ist. Mit genauer Beobachtungsgabe, viel Liebe zum Detail und unendlicher Geduld entstehen Bilder, die jedes Foto in den Schatten stellen. Uralte Bäume mit rissiger Borke und weit ausladenden Ästen, Blumen in leuchtenden Farben, Gemäuer im Sonnenlicht ider im grünen Laubschatten - all dies fängt Günther Hermann in seinen Werken ein. Sie sind von einer solchen Unmittelbarkeit, dass man meint, die Hitze eines Sommertages spüren oder das Zirpen der Grillen hören zu können.

Verblüffend ist die Technik: Alle Farbwerte sind in die Grundfarben rot-gelb-blau zerlegt und werden in Aquatinta-Technik bereinander gedruckt. Die Mischtöne entstehen erst auf dem Blatt. Günther Hermann hat in jahrelanger Erfahrung die Technik des Dreifarbendrucks für sich perfektioniert. Mit der gleichen Detailfreude entstehen auch Aquarelle und Gemälde in Öl und Acryl. Manchen gibt er mit einer Grundierung aus Quarzsand und Kreide eine ganz besondere Struktur und Leuchtkraft.

Zur Vernissage führte er dem staunenden Publikum die Technik des Dreifarbendrucks an einer Handpresse vor.

Eva-Hoffmeister-Guenther-Hermann--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth.

Lora Monz

15. Nov. - 15. Dez. 2012
FEI FEMALE
Ausstellung
Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg


Dichte Figruenbilder
Lora Monz feiert in ihren farbenprächtigen Bildwelten deutschlandweit große Erfolge. Das künstlerische Interesse der Ukrainerin konzentriert sich vor allem auf das Bild vom Menschen. Ihr gelingt es, in von Figuren geradezu wimmelnden Kompositionen, wie auch in der Darstellung Einzelner, unterschiedlichste Charakterzüge treffend darzustellen.

Sie erzählt mit subtilem Humor Geschichten von Menschen wie Du und ich. Ihre Alltagsszenen sind durch leuchtende Farben dem Gewohnten enthoben. Lediglich zarte dunkle Umrisslinien zügeln den Farbdrang und geben den mit Verve angelegten Bildern Struktur und Geschlossenheit. Mit ihrer lebensbejahenden Attitüde formuliert Lora Monz eine Hommage an das Leben, die Liebe und die Fantasie.

Lora-Monz--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Devin Miles

4. Nov. 2012
STARS & CARS
Ausstellung anlässlich der Automeile zum verkaufsoffenen Sonntag
Gans Coburg
Galerie Späth, Ketschengasse 17


Glamour Glamour
Als Shootingstar der Kunstszene etablierte sich Devin Miles durch seine Neudefinition der 1960er-Jahre-Pop-Art. Er gilt als Wegbereiter und "Keeper of Tradition" der Modern Pop-Art in Deutschland. Filmstars, die die Generation der 1960er und das Lebensgefühl bis heute prägen, setzt er in Beziehung zu assoziativen Elementen wie Schriftzügen, Architektur und eben Automobilen. Mit seiner autodidaktisch entwickelten Symbiose aus Siebdruck, Airbrush, Malerei und Grafik entstehen lebendige Oberflächen auf gebürstetem Aluminium, die durch starke Lichtreflexe den Betrachter in Bann ziehen.

Besonderen Augenschmauß bot ein leibhaftiger Porsche, der in einer haarsträubenden Aktion durch die enge Eingangstür der Galerie bugsiert wurde.

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Anne Friederichsen

27. Sept. - 27. Okt. 2012
ABSTRAKTIONEN
Ausstellung
Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

"In meinem Bildern
- vorwiegend Landschafts- und Menschenbilder - beschäftige ich mich mit der Frage, wodurch entsteht ein Bild im Bildbetrachter, welche Merkmale braucht es, um innere Bilder wachzurufen und mit dem Dargestellten in Einklang zu bringen." (Anne Freiderichsen)

Reine Malerei
Die Malerei der Anne Friederichsen zeichnet sich aus durch energisch ineinander greifende Pinselstriche, Tropfspuren, pastose Reliefs und Lineaturen auf nur scheinbar monochromen Flächen. Angedeutete Strukturen in sphärisch lichten blau und grün oder körperlichem rot und gelb lassen im Betrachter Landschaften, Blumen und - als zentrales Thema - den menschlichen Kopf als Echo seiner selbst entstehen.

Ihre Kunst ist losgelöst von vordergründig naturalistischer Darstellung und allem Portraithaften. Sie ist reine Malerei. Die oft schwerelose Zartheit der Farben und Strukturen lässt die Gemälde schweben wie Traumgebilde. Sie bringen in ihrer Tendenz zum Erkennbaren Saiten in uns zum klingen, indem sie Stimmungen und Erinnerunen wachrufen, die in unserem allzu geschäftigen Treiben sonst der Vergessenheit anheimfallen würden.

Anne-Friederichsen--Ausstellungsfahne-2012-Galerie-Spaeth

Markuss Göpfert

8. September 2012
POP-ART FÜR COBURG
Installation an den Arkaden auf dem Schlossplatz zu Coburg
anlässlich der Coburger Museumsnacht 2012
NACHT DER KONTRASTE
"Fragezeichen" - Rätsel und Geheimnisse

8. - 22. September 2012
Ausstellung
Galerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg

"Bei Beerdigungen sind Spontaneität und Witz natürlich weniger angebracht, aber normalerweise versuche ich, das Leben eher leicht zu nehmen" (Markuss Göpfert)

In diesem Sinne hat sich der Dresdener Künstler seine Kunstfigur geschaffen: den Muffin. Mal heiter, mal ironisch, lebens- und farbenlustig, der unbeschwerten Welt der Pop-Art wie der Comical Art entwachsen, springt der Muffin bzw. die Muffine, ausgestattet mit drei Haaren und drei Fingern, auf drei Zehen durch seine Bilderwelt.

Themen sind das Leben, die Liebe, alltägliche Begebenheiten, wie etwa die "Hilfestellung im Pool auf Mallorca", Film, Funk und Fernsehen mit ihren Stars, z.B. "Leonardo ci Caprios erster Besuch in Hamburg" und bekannte historische Vorlagen, wie der Fürstenzug zu Dresden, den er auf seine besondere Art umsetzte und gleich noch ein Pendant schuf - den Zug der Maitressen Augusts des Starken. Seine Bilder sprühen vor Witz und Hintersinn, sie stecken mit ihrer Fröhlichkeit geradezu an.

Spontaneität und Leichtigkeit der Motive stehen im Kontrast zur präzisen Ausführung seiner Malerein in Acryl auf Leinwand oder auf Holz. Manche Ideen werden in Siebdruck umgesetzt. Abstraktes entsteht auch als Monotypie. Klare monochrome Flächen füllen die Bildformate. Schwarze Begrenzungslinien sturkturieren die Bilder und vermitteln zwischen den bisweilen unbeschwert gewagten Farbkontrasten. Auch hier überwiegt das spielerische Element, das typisch für das Wesen Markuss Göpferts ist.

Im Zuge der Vorbereitungen für die Museumsnacht entstand das Projekt einer eigenen Bilderserie für Coburg - mit Lokalkolorit. Seine Muffins schlüpften in Rollen ausgesuchter Persönlichkeiten oder entdeckten die Stadt: Wiedererkennungswert garantiert.

Die Coburg-Motive wurden auf großformatigen Bannern an den Arkaden zur Museumsnacht präsentiert. Parallel eröffneten wir eine Bilderausstellung in unserer temporären Galerie in der Ketschengasse 17.

Markuss-Goepfert--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth
Markuss-Goepfert--POP-ART-FUER-COBURG--Installation-Coburger-Museumsnacht-2012-Galerie-Spaeth

Hugo Hußla

26. Juli - 18. August 2012
GEDENKAUSSTELLUNG ZUM 100. GEBURTSTAG
DES COBURGER KÜNSTLERS UND KUNSTERZIEHERS
Ausstellung
Galerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg

"Zeichnen haben wir bei ihm alle gelernt"
sagt Lienhard Fastnacht, Kunsterzieher am Ernestinum und einst selbst Schüler von Hußla. Hußlas ansteckende Begeisterung ist noch heute sehr lebendig. Als bekannt geworden war, dass seine Tochter, Gertrud Hussla, eine Gedenkausstellung mit Werken ihres Vaters aus Privatbesitz initiierte, trugen viele Coburger mit Bildern und Geschichten spontan mit zum Gelingen der Ausstellung bei. Die Eröffnung wurde vom Sohn des Künstlers, Michael Hußla (Solocellist an der Deutschen Oper Perlin) musikalisch umrahmt.

Hugo Hußla, geboren 1912, hat Generationen von Coburger Schülern die Welt der Kunst eröffnet. Der Zugang zur Moderne, insbesondere dem Expressionismus war ihm ein besonderes Anliegen. Schauen lehren, abstrahieren und mit wenigen Mitteln die Charakteristika etwa einer Landschaft einzufangen, war ihm wichtig.

Präsentiert wurden Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde und Mosaike des Künstlers. Leider gebe eis keine Anhaltspunkte über den Verbleib vieler Bilder, so Gertrud Hussla. Sie freut sich über Hinweise, die wir gerne an sie weiter geben.

Hugo-Hussla--Ausstellungsplakat-2012--Galerie-Spaeth

Adelio Sarro

13. Juli - 31. August 2012
DER PICASSO BRASILIENS
Ausstellung anlässlich des Coburger Samba-Festivals
in der VR-Bank . Theaterplatz . Coburg
Galerie in der Remise . Wiesenstraße 22 . Coburg

Wir freuen uns, dass wir  mit Adelio Sarro einen international bedeutenden Künstler der Gegenwart nach Coburg holen konnten. Freundliche Unterstützung leistete die Vr-Bank Coburg. In ihren Räumen am Theaterplatz wurde die Ausstellung eröffnet. Während des Sambafestivals räumte die VR-Bank extra Sonderöffnungszeiten ein.

Adelio Sarro gilt als künstlerischer Botschafter Brasiliens. Seine Werke sind weltweit in Museen und Sammlungen vertreten. 2004 war ihm im Palais des Nations, den Vereinten Nationen in Genf, eine große und international viel beachtete Einzelausstellung gewidmet. Inzwischen arbeitet er in seiner Heimat an seinem eigenen Museum.

Seine Bilder zeichnen sich aus durch einen liebevollen Blick auf den einfachen Menschen bei der Verrichtung seiner Arbeit oder in Stunden der Muße. Auf einfache, dem Kubismus nahe stehende Formen reduziert, lässt er seine Figuren in exquisiten, lichtdurchdrungenen Farben leuchten - wie von einem höheren Geist durchdrungen. Dieser spirituelle Aspekt ist ein wesentliches Element in Sarros Kunst und Ausdruck der Frömmigkeit Lateinamerikas, die sich so leicht mit großer Lebensfreude paart.

Viel Beachtung fand eine besondere Serie von Gemälden mit denen er seine Kunst für Blinde und Sehbehinderte zugänglich macht: Jede Farbfläche hat eine besondere Struktur, die ertastet werden kann. Beigefügte Texte in Brailleschrift erläutern die Arbeiten.

Adelio-Sarro--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

24. Mai - 22. Juni 2012
ANIMALI e GENTE
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Neben den bekannten Wasser- und Gartenszenen lag der Schwerpunkt der Ausstellung 2012 bei Portraits von Tieren.

Claudio Malacarne versteht es meisterhaft, in seinen Tierportraits Geist und Seele zu legen, ohne Gefahr zu laufen, die Tiere zu vermenschlichen oder auf der Oberfläche glatter Abbildung zu bleiben. Sie sind ganz sie selbst - in würdevoller Gelassenheit oder ausgelassenem Spiel. Stets ist er von der Schönheit des Lebendigen geleitet, die er in leuchtenden Farben auf seine Leinwände zaubert.

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Bodo W. Klös

10. Nov. - 10. Dez. 2011
Radierungen und Originalgraphik
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Bodo W. Klös
war bereits 2005 bei uns zu Gast. Viele Fans kennen ihn als den "Künstler mit den Raben"...

Der hochgeehrte und im Dezember 2010 von der Gesellschaft für Originalgraphik Paris (La Gravure Originale, Paris) Ausgezeichnete hatte so einiges frankophile im Gepäck:

Bilderserien zu Arthur Rimbaud, einem der Großen der französischen Lyrik und eine heiter-frivole Mappe mit Bildern von "Sophadamen" und erotischen Sonetten von Jaqueline Strobel oder die Anfänge eines neuen Mappenprojektes mit "Neigungen und Übertreibungen" - erotische Radierungen und Skizzenblätter.

Natürlich gab es auch Gediegenes, wie die bekannten Raben oder eine Reihe von Musikern, die der passionierte E-Gitarren-Spieler Bodo portraitiert hat und Bildern zu seinem Buch "Hokaido - und andere Köstlichkeiten" , in dem er sich dem Genuss des Kochens und Essens widmet.

 

 

 

Bodo-W-Kloes--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

James Rizzi

2008 Anwesenheit zur Ausstellungseröffnung

2011 große Retrospektive

Coburg im Zeichen James Rizzis

Bunt, dicht besiedelt, lachend, lebensfroh, optimistisch - James Rizzis Kunst macht ganz einfach Spaß.

Mehrmals bevölkerten seine strahlenden Stadtlandschaften die Coburger Kunstszene: Zunächst 2008, als der Künstler zu seiner Ausstellungseröffnung selbst in Coburg war. Zu Saxophonmusik trat er persönlich vor die Coburger, ermutigte Besucher nachzufragen und mit ihm ins Gespräch zu kommen, stand bereit für Fotos und signierte (mehr oder weniger ausgefallene) Objekte. Noch heute erinnert an dieses außergewöhnliche Ereignis seine Zeichnung im Goldenen Buch der Stadt Coburg. 165 Arbeiten - Gemälde, Druckgrafiken und 3D-Bilder konnten bestaunt werden. Dabei war sein Auftritt in Coburg der Abschluss seiner Deutschlandreise, nachdem er zuvor schon in der Bundeskunsthalle in Bonn den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den zweiten Teil einer insgesamt vier Motive umfassenden Briefmarkenserie überreichte.

Nach dem Tod des Künstlers 2011 konnte 2013 in einer umfassenden Retrospektive erneut eine große Zahl der Arbeiten von James Rizzi in Coburg präsentiert werden und damit eine breite Auswahl seines Schaffens gewürdigt werden. Neben Werken aus seinem Privatbesitz konnte man auch Arbeiten aus seinem Frühwerk entdecken, die die Entwicklung in seinem Schaffen sichtbar machen. Zeitlos überdauert die Fähigkeit James Rizzis Kunst, dem Betrachter ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, die Jahrezehnte.

Rizzi 4
Rizzi 5
Rizzi 3

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