Autor: admin

  • Gabriele Mierzwa

    Gabriele Mierzwa

    MALEREI UND DRUCKGRAPHIK

    Schloss Hohenstein . Ahorn
    Ausstellung
    3. bis 17. November 2002

    Sensibel und erotisch
    Die 1958 in Oberschlesien geborene Künstlerin studierte an der Kunsthochschule in Kattowitz und arbeitet seit 1985 als freischaffende Künstlerin.

    Insbesondere ihre Akte machten Gabriele Mierzwa in Deutschland bekannt. Mit sensibler Strichführung und leichter Farbigkeit will die Künstlerin für die Schönheit des Lebens sensibilisieren und einen Gegenpol zur Hektik des Alltags setzen. Sinnlichen Figuren, in der Blüte ihrer Jahre, verkörpern den Traum ewiger Jugend. Ihre Bilder erzählen Geschichten von Begegnungen, Berührungen und Liebkosungen, aber stets und oft im wörtlichen Sinne „durch die Blume“. Ihre Akte sind begleitet und überlagert von zarten Blumendarstellungen, die das, was dem direkten Blick entzogen ist, der Phantasie überlassen…

    Gleichermaßen sphärisch wie ihre figürlichen Bilder erscheinen auch ihre abstrakten Kompositionen. Farbwolken, die sich verdichten oder auflösen, lenken den Blick auf imaterielle Welten aus Licht und Farbe. Neben der Technik der Malerei und Zeichnung ist die Steinlithographie das bevorzugte Medium und Ausdrucksmittel der Künstlerin. Hier lassen sich die tonigen und pudrigen Effekte von großer Zartheit erzielen, die für ihre Kunst so bezeichnend sind.

    Zur Ausstellungseröffnung stellte Gabriele Mierzwa ihre aufwändige Maltechnik an einem Modell vor.

  • Francis Méan

    Francis Méan

    MALEREI UND DRUCKGRAPHIK

    Schloss Hohenstein . Ahorn
    Ausstellung
    11. bis 24. November 2001

    Francis Méan
    Der 1952 in Lüttich/Belgien geborene Künstler besuchte die dortige Höhere Schule der Schönen Künste St. Luc. Er absolvierte eine klassische Ausbildung und beschäftigte sich mit Aktzeichnung und Illustration. Später widmete er sich in erster Linie abstrakten Kompositionen, für die er in zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa gefeiert wird.

    Francis Méans Werke atmen Frieden und Ordnung, sie erscheinen als zur Poesie erhobene Wirklichkeit. Eihre oft auf biblischen Legenden beruhende Thematik lässt sie wie eien Nachklang der Natur erscheinen, wie Vokabeln einer alten Sprache. Der Künstler verzichtet auf jeden flüchtigen Glanz und versteht es, die in seinen abstrakten Kompositionen innewohnenden Spannungen zu Ausgewogenheit und feierlicher Ruhe zu bringen.

    Neben abstrakten Gemälden und Graphiken stand im Zentrum der Ausstellung der Zyklus „Die sieben Tage der Schöpfung“ mit farbintensiven Radierungen, die – so der Künstler – rein intuitiv entsranden sind.